Neue WIFU-Studie zum Thema „Behavioral and Cultural Aspects of German Family Firms Internationalizing to China and India“ veröffentlicht

Familienunternehmen in China und Indien

 

Die Bedeutung der Internationalisierung in schnell wachsende Schwellenländer wie China und Indien hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen – so auch für Familienunternehmen. China und Indien sind die größten Märkte Asiens und konnten in den letzten zehn Jahren beachtliche Wachstumsarten vorweisen. Deutsche Familienunternehmen haben diesen Trend erkannt und seitdem vermehrt in diese Märkte internationalisiert, nicht zuletzt um außerhalb der stagnierenden westlichen Märkte zu wachsen.

Die neue WIFU-Studie, die in Kooperation mit der DEG entstanden ist, zeigt, dass deutsche Familienunternehmen erhebliche Investitionen getätigt haben, um eine starke Präsenz in China und Indien aufzubauen. Beide Märkte haben große Wachstumspotenziale, insbesondere durch staatlich geförderte Investitionsprogramme. Das Vorurteil, dass China und Indien bloße Billiglohnländer seien, in denen westliche Unternehmen kostengünstig produzieren können, ist schon lange nicht mehr aktuell. Ganz im Gegenteil, deutsche Familienunternehmen zielen mit ihren Investitionen vor allem darauf ab, den lokalen Markt zu erobern.

Die Studie ist Teil eins großangelegten Forschungsprojekts, das auf vier Jahre angelegt ist und verschiedene Aspekte im Internationalisierungsprozess von Familienunternehmen untersucht. Ziel ist es, Eigentümern und Geschäftsführern von Familienunternehmen wichtige Einblicke in komplexe strategische Internationalisierungsprozesse zu geben.

Die englische Studie sowie eine deutsche Zusammenfassung finden Sie in unserem Downloadbereich.