Die Ordnungen der Macht
Der Praxisleitfaden „Die Ordnungen der Macht – Einfluss und Entscheidungsfindung in Unternehmerfamilien“ von Prof. Dr. Heiko Kleve, mit einem Vorwort von Prof. Dr. Tom A. Rüsen (2026), widmet sich einer zentralen, häufig jedoch unausgesprochenen Frage in Unternehmerfamilien: Wer darf entscheiden, wer setzt Entscheidungen durch und wie wird mit Widerstand oder abweichenden Erwartungen umgegangen? Der Leitfaden verdeutlicht, dass Macht in Unternehmerfamilien weder als rein persönliches Merkmal noch als moralische Kategorie zu verstehen ist, sondern als notwendige Voraussetzung kollektiver Entscheidungsfähigkeit.
Im Mittelpunkt steht die Unterscheidung von drei Ebenen der Macht: der elementaren, der informalen und der formalen Ebene. Während die elementare Ebene grundlegende Sozialprinzipien wie Zugehörigkeit, Reziprozität, Seniorität, Zukunftsorientierung und Leistungsvorrang umfasst, beschreibt die informale Ebene gewachsene Muster, stille Regeln und tradierte Erwartungen. Auf der formalen Ebene werden Machtverhältnisse durch Verfahren, Gremien, Familienverfassungen und klare Entscheidungsstrukturen bewusst organisiert.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Familienstrategieentwicklung als Form des Machtmanagements. Der Leitfaden bietet Unternehmerfamilien praxisnahe Orientierung, um Macht von einzelnen Personen zu lösen, an legitimierte Verfahren zu binden und tragfähige Entscheidungsstrukturen über Generationen hinweg zu sichern.
| Titel und Untertitel | Die Ordnungen der Macht – Einfluss und Entscheidungsfindung in Unternehmerfamilien |
| Autor | Heiko Kleve |
| Jahr | 2026 |
| Keywords | Einfluss, Macht, Unternehmerfamilie |
| Art | Praxisleitfäden |








