Die Übernahme von Verantwortung durch Unternehmerfamilien

Im Praxisartikel „Die Übernahme von Verantwortung durch Unternehmerfamilien. Eine empirisch-praxeologische Perspektive“ (2026), analysiert Dr. Tobias Köllner, warum Mitglieder von Unternehmerfamilien Verantwortung häufig freiwillig übernehmen und sich gesellschaftlich engagieren, obwohl hierfür keine formale Verpflichtung besteht. Im Zentrum steht Verantwortung als „kontextualistisches Reflexionsprinzip“: Entscheidend ist die bewusste Auseinandersetzung mit den Folgen des eigenen Handelns, den eigenen Werten sowie den Erwartungen und Bewertungen des sozialen – insbesondere lokalen – Umfelds.

Der Beitrag zeigt, dass die enge Verflechtung von Familienname, Unternehmen und lokaler Gemeinschaft ein besonderes Verantwortungsgefühl begünstigt. Köllner verknüpft diese Beobachtung mit etablierten Konzepten der Familienunternehmensforschung wie Familiness und dem sozioemotionalen Reichtum: Wer das Ansehen der Familie mit dem Unternehmen verbunden erlebt, orientiert Entscheidungen eher langfristig und investiert häufiger über das „notwendige Maß“ hinaus in Beziehungen, Qualität und Loyalität gegenüber Mitarbeitenden, KundInnen und PartnerInnen.

Der Aufsatz liefert einen empirisch informierten Beitrag zum Verständnis, wie Verantwortung in Unternehmerfamilien entsteht, sich begründet und über Generationen unterschiedlich ausgestaltet wird.

Titel und Untertitel Die Übernahme von Verantwortung durch Unternehmerfamilien. Eine empirisch-praxeologische Perspektive
Autor Tobias Köllner
Jahr 2026
Keywords Familiness, Verantwortung
Art Beiträge für die Praxis

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