KFW Research Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2023
In der KFW-Research Studie „Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2023“ analysiert Dr. Michael Schwartz die aktuelle Nachfolgesituation im deutschen Mittelstand und stellt fest, dass bis Ende 2027 jährlich rund 125.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine Nachfolgelösung anstreben – trotz wachsender Herausforderungen durch demografischen Wandel, sinkendendes Gründungsinteresse und fehlende Nachfolgeinteressierte.
Besonders auffällig ist: Familieninterne Nachfolgen bleiben mit Abstand die bevorzugte Option. Über die Hälfte der InhaberInnen wünscht sich eine Übergabe innerhalb der Familie. Gleichzeitig wird das fehlende Interesse potenzieller NachfolgerInnen, insbesondere aus dem Familienkreis, zunehmend zum Hauptgrund für Unternehmensstilllegungen. Bürokratische Hürden, Kaufpreisverhandlungen und rechtliche Komplexität sind weitere zentrale Stolpersteine im Nachfolgeprozess.
Erfreulich ist jedoch, dass der Vorbereitungsstand der Unternehmen einen Höchststand erreicht hat: Fast drei Viertel der kurzfristig geplanten Übergaben sind bis Ende 2024 bereits geregelt oder in fortgeschrittenem Stadium. Die Studie unterstreicht die Dringlichkeit eines frühzeitigen und strategischen Planungsprozesses für eine gelingende Unternehmensnachfolge.
| Titel und Untertitel | KFW Research Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2023: Trotz Nachfolgerengpass sind drei Viertel der Übergaben bis Ende 2024 geregelt |
| Autor | Michael Schwartz |
| Jahr | 2024 |
| Keywords | Nachfolge |
| Art | Studien |
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