In der Podcast-Episode „Alt, aber ganz schön agil“ der Reihe „Fern-Seher“, dem Podcast der IHK Mittleres Ruhrgebiet, sprechen Kerstin Groß und Tom A. Rüsen über die besondere Bedeutung von Familienunternehmen für die deutsche Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Familienunternehmen über Generationen hinweg erfolgreich macht und weshalb gerade traditionsreiche Unternehmen als Beispiele gelebter Agilität verstanden werden können.
Familienunternehmen prägen die deutsche Wirtschaftslandschaft in besonderem Maße: Rund drei Millionen Unternehmen befinden sich in Familienbesitz – von kleinen Betrieben bis hin zu international tätigen Konzernen. Sie leisten nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung, sondern übernehmen häufig langfristige Verantwortung für MitarbeiterInnen, Standorte und Regionen. Diese generationenübergreifende Verantwortung ist eng mit stabilen Werten, verlässlichen Strukturen und einer ausgeprägten Anpassungsfähigkeit verbunden.
Die Episode zeigt, dass Agilität keineswegs nur ein aktuelles Management-Schlagwort ist. Viele der ältesten Familienunternehmen haben über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte gelernt, auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren, Ziele konsequent zu verfolgen, KundInnenbeziehungen aktiv zu gestalten und zugleich ihre grundlegenden Wertmuster zu bewahren.
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Familienunternehmen
Langlebigkeit
Transdisziplinarität
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