Aus welchem Holz geschnitzt?

Wie die aktuelle Krisenlage Unternehmerfamilien auf die Probe stellt

Im Artikel ‚Aus welchem Holz geschnitzt? Wie die aktuelle Krisenlage Unternehmerfamilien auf die Probe stellt‘ (FuS 4/2023) von Tom A. Rüsen, Nadine Kammerlander und Monika Nadler wird die gegenwärtige ‚Polykrise‘ thematisiert, die Familienunternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Die AutorInnen beleuchten, wie sich die geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die strategischen Entscheidungen und die Resilienz von Unternehmerfamilien auswirken. Insbesondere wird die Notwendigkeit betont, Management- und Krisenbewältigungskompetenzen innerhalb der Gesellschafterkreise zu stärken, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

Die theoretische Grundlage des Artikels stützt sich auf aktuelle Forschungsergebnisse und empirische Daten, die die Auswirkungen der Krisen auf verschiedene Branchen und Geschäftsmodelle analysieren. Die AutorInnen identifizieren zentrale Einflussfaktoren wie Energiepreise, Fachkräftemangel und digitale Transformation, die für Familienunternehmen von entscheidender Bedeutung sind. Zudem wird die Rolle der Gesellschafterkompetenz hervorgehoben, um in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben und strategische Entscheidungen zu treffen.

Die Ergebnisse des Artikels zeigen, dass Unternehmerfamilien sich aktiv mit den Megatrends auseinandersetzen müssen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die AutorInnen argumentieren, dass eine proaktive Herangehensweise an Krisen nicht nur notwendig, sondern auch eine Chance für Innovation und Transformation darstellt. Unternehmerfamilien sind gefordert, ihre internen Strukturen und Entscheidungsprozesse zu überprüfen, um langfristig erfolgreich zu bleiben und die Herausforderungen der Polykrise zu meistern.

Erscheinungsjahr:

2023

Publikationsart:

Praxisartikel

Keywords:

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