„Ave Chef“

Die zerstörerische Wirkung des Cäsarenwahns

Im Artikel ‚„Ave Chef“ – Die zerstörerische Wirkung des Cäsarenwahns‘ (FuS 4/2025) von Franziska von Kummer und Arist von Schlippe wird das Phänomen des Cäsarenwahns untersucht. Dieses beschreibt einen Typus von Führungskräften, die durch übersteigerten Machtanspruch und Selbstüberschätzung problematische Entscheidungen treffen. Die AutorInnen beleuchten, wie solche Persönlichkeiten in Unternehmen agieren und welche negativen Auswirkungen dies auf die Organisation und die Mitarbeitenden hat.

Die theoretische Grundlage des Artikels basiert auf psychologischen Konzepten, insbesondere der narzisstischen Persönlichkeitsstruktur und deren Einfluss auf das Führungsverhalten. Die AutorInnen argumentieren, dass Macht wie eine Droge wirkt und zu einer Verzerrung der Selbstwahrnehmung führt. Dies kann zu autoritärem Führungsstil und rücksichtsloser Machtausübung führen, was nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die gesamte Organisation schädigt.

Die praktischen Implikationen für Unternehmerfamilien sind erheblich. Der Artikel bietet Empfehlungen zur Auswahl und Kontrolle von Führungskräften, um toxisches Verhalten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Schaffung eines unterstützenden Umfelds, in dem Mitarbeitende gehört werden, ist entscheidend, um die negativen Folgen des Cäsarenwahns zu minimieren und eine gesunde Unternehmenskultur zu fördern.

Erscheinungsjahr:

2025

Publikationsart:

Praxisartikel

Keywords:

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