Im Artikel ‚Beiratsmitglieder. Auswahl mit Bedacht‘ von Hermut Kormann und Otto W. Obermaier (FuS 4/2021) wird die Bedeutung der Auswahlkriterien für Beiratsmitglieder in Familienunternehmen thematisiert. Die Autoren beleuchten, dass die Struktur eines Beirats zwar einen Rahmen bietet, jedoch die handelnden Personen entscheidend für die Effektivität sind. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den negativen Kriterien, die bei der Auswahl familienexterner Beiratsmitglieder berücksichtigt werden sollten.
Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus theoretischen Ansätzen und empirischen Beobachtungen, um die Einflussgrößen auf die Beiratsarbeit zu identifizieren. Die Autoren entwickeln einen konzeptionellen Rahmen, der die Anforderungen an Beiratsmitglieder aus der Perspektive der Governance analysiert. Dabei wird die Notwendigkeit betont, die Auswahlkriterien nicht nur positiv, sondern auch negativ zu definieren, um die Qualität der Beiratsarbeit zu sichern.
Für Unternehmerfamilien ergeben sich aus den Ergebnissen wichtige Implikationen für die Governance-Struktur. Die Autoren argumentieren, dass eine sorgfältige Auswahl der Beiratsmitglieder entscheidend ist, um die Unabhängigkeit und Effektivität des Gremiums zu gewährleisten. Die kritischen Merkmale, die ausgeschlossen werden sollten, bieten wertvolle Hinweise für die strategische Personalplanung in Familienunternehmen.
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Beirat
Corporate Governance
Familienunternehmen
Generationswechsel
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