Im Praxisreport ‚Das chinesische Familienunternehmen und seine Familie – ein Reisebericht‘ (FuS 4/2015) von Hermut Kormann, Birgit Suberg, Pan Yuexin und Reinhard Prügl werden die Eindrücke aus drei Forschungsreisen nach China geschildert. Diese Reisen umfassten Workshops mit Familienunternehmen und tiefgehende Interviews, die wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Strategien chinesischer Unternehmerfamilien bieten. Die AutorInnen beleuchten die Entwicklung der Familienunternehmen in China und deren Wechselwirkungen mit deutschen Familienunternehmen, um gegenseitige Lernprozesse zu fördern.
Die theoretischen Grundlagen des Berichts basieren auf empirischen Daten, die während der Forschungsreisen gesammelt wurden. Die AutorInnen analysieren die Struktur und Governance der chinesischen Familienunternehmen, die oft unter dem Einfluss traditioneller Werte stehen, und diskutieren die Herausforderungen, die sich beim Übergang von einer Generation zur nächsten ergeben. Die Methodik umfasst qualitative Interviews und Workshops, die eine tiefere Einsicht in die Denkweise und Strategien der Unternehmerfamilien ermöglichen.
Die Ergebnisse des Berichts zeigen, dass chinesische FamilienunternehmerInnen von den Erfahrungen deutscher Familienunternehmen lernen können, insbesondere in Bezug auf Governance und Nachfolgeplanung. Die AutorInnen betonen die Notwendigkeit, den Austausch zwischen diesen beiden Gruppen zu intensivieren, um die Herausforderungen der nächsten Generation zu meistern und nachhaltige Strategien zu entwickeln. Dies bietet wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung von Familienunternehmen in beiden Ländern.
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Chinesische Familienunternehmen
Familienunternehmen
Governance
Nachfolge
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