Im Artikel ‚Der Ausstieg von Gesellschaftern aus Familienunternehmen‘ von Hermut Kormann und Thomas Schmeing (FuS 1/2016) wird das Ausscheiden eines Gesellschafters als kritisches Ereignis für Familienunternehmen betrachtet. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen, die mit der Gestaltung von Ausstiegsklauseln verbunden sind, um die langfristige Existenz des Unternehmens zu sichern. Die Autoren beleuchten, wie solche Klauseln sowohl die Interessen der Gesellschafter als auch die der verbleibenden Unternehmensführung berücksichtigen müssen.
Die theoretischen Grundlagen des Artikels basieren auf der Analyse von Bewertungsverfahren und rechtlichen Rahmenbedingungen, die für die Ausgestaltung von Gesellschafterverträgen relevant sind. Dabei wird auf die Notwendigkeit eingegangen, die Interessen der nächsten Generation von Gesellschaftern zu integrieren und gleichzeitig rechtliche Unsicherheiten zu minimieren. Die Autoren diskutieren verschiedene Ansätze zur Unternehmensbewertung und deren Auswirkungen auf die Ausstiegsklauseln.
Die Ergebnisse des Artikels haben weitreichende Implikationen für Unternehmerfamilien, insbesondere in Bezug auf Governance und Konfliktvermeidung. Die Gestaltung fairer Abfindungsklauseln kann entscheidend für die Überlebensfähigkeit des Familienunternehmens sein. Die Autoren plädieren für eine gute Praxis bei der Formulierung solcher Klauseln, um die Nachhaltigkeit und Stabilität des Unternehmens zu fördern.
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Abfindung
Abfindungsklausel
Familienunternehmen
Gesellschafter
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