Der Feind in meinem Haus

Im Artikel ‚Der Feind in meinem Haus‘ analysiert Arist von Schlippe (pw 2.2013) die Konfliktdynamiken in Familienunternehmen. Diese Unternehmensform bringt durch die Überschneidung von Familie, Unternehmen und Eigentum eine erhöhte Komplexität mit sich, die potenziell zu Konflikten führen kann. Der Autor beleuchtet, wie familiäre Beziehungen in Konfliktsituationen leiden und die Eskalation von Auseinandersetzungen oft unkontrollierbar wird.

Der Artikel stützt sich auf psychologische Forschung und beschreibt fünf gefährliche Gedanken, die in Konflikten zwischen Familienmitgliedern auftreten können. Diese Denkweisen, wie das totale Denken oder die Logik sofortiger Vergeltung, führen dazu, dass die Beteiligten in einem negativen Wahrnehmungsmuster gefangen sind. Die Verengung der Sichtweise auf den Konflikt und die andere Person erschwert eine konstruktive Auseinandersetzung und fördert die Entstehung von Feindbildern.

Für Unternehmerfamilien sind die Implikationen erheblich: Um langfristigen Bestand zu sichern, ist es entscheidend, Konflikte frühzeitig zu erkennen und deeskalierende Denkweisen zu fördern. Der Artikel bietet wertvolle Einsichten, wie Familienunternehmen durch ein gemeinsames Verständnis und die Bereitschaft zur Verhandlung Konflikte vermeiden und nachhaltige Lösungen finden können.

Autor/-in:

Erscheinungsjahr:

2013

Publikationsart:

Praxisartikel

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