Die Geschichte vom gemeinsamen Schreibtisch:

Funktioniert so der Übergang vom Vorgänger auf den Nachfolger?

Im Praxisreport ‚Die Geschichte vom gemeinsamen Schreibtisch. Funktioniert so der Übergang vom Vorgänger auf den Nachfolger?‘ (2022), erschienen in der FuS 5/2022, beleuchtet Hermut Kormann die Herausforderungen und Chancen von Nachfolgeprozessen in Familienunternehmen. Der Bericht basiert auf einer wahren Geschichte, die während eines Gesprächs auf einer Feier eines Familienunternehmers erzählt wurde und thematisiert die Rolle der Sozialkompetenz in diesen Übergangsprozessen. Kormann beschreibt, wie eine Geschäftsführerin erfolgreich die Nachfolge von ihrem Vater antrat und dabei eine enge Zusammenarbeit und Kommunikation pflegte.

Der Autor analysiert die Struktur und Dynamik der Zusammenarbeit zwischen Vorgänger und Nachfolger, insbesondere durch die Schaffung eines gemeinsamen Arbeitsraums. Diese Praxis wird als innovativ dargestellt, da sie die typischen Probleme von Nachfolgeprozessen, wie das Eingreifen des Vorgängers in operative Entscheidungen, vermeidet. Kormann diskutiert auch die Notwendigkeit von Outside Directors, um die Gefahr von GroupThink zu minimieren und eine objektive Perspektive in strategische Diskussionen einzubringen.

Die Ergebnisse des Berichts haben bedeutende Implikationen für Unternehmerfamilien, da sie aufzeigen, wie eine durchdachte Governance-Struktur und enge Zusammenarbeit zwischen Vorgänger und Nachfolger zu einem erfolgreichen Übergang führen können. Kormann ermutigt Familienunternehmen, solche Modelle zu prüfen, um die Herausforderungen der Nachfolge zu meistern und gleichzeitig die Autorität der Nachfolgerin zu stärken.

Autor/-in:

Erscheinungsjahr:

2022

Publikationsart:

Praxisartikel

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