Im Artikel ‚Die langwierige Erforschung der Langlebigkeit von Familienunternehmen‘ von Hermut Kormann, Britta Boyd und Quratul Aan (FuS 2/2024) wird die bisher unzureichend erforschte Thematik der Langlebigkeit von Familienunternehmen behandelt. Die AutorInnen beleuchten verschiedene Forschungsansätze, die darauf abzielen, die Bedingungen und Merkmale zu identifizieren, die zur Langlebigkeit von Familienunternehmen beitragen. Dabei wird die Notwendigkeit einer theoretischen Fundierung und die Entwicklung geeigneter Messmethoden hervorgehoben.
Die theoretischen Grundlagen des Artikels basieren auf einer umfassenden Analyse bestehender Literatur und empirischer Studien. Die AutorInnen unterscheiden zwischen quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen, um die Langlebigkeit von Familienunternehmen zu erforschen. Sie betonen, dass die Erforschung der Langlebigkeit nicht nur die Identifikation von Erfolgsfaktoren, sondern auch die Analyse von Gründen für das Scheitern von Unternehmen umfassen sollte, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
Die Ergebnisse der Forschung haben weitreichende Implikationen für Unternehmerfamilien. Die AutorInnen argumentieren, dass ein besseres Verständnis der Langlebigkeit von Familienunternehmen nicht nur zur Sicherung der Unternehmensnachfolge beiträgt, sondern auch zur Entwicklung von Strategien zur Krisenbewältigung und Resilienz. Die Erkenntnisse können Unternehmerfamilien dabei unterstützen, ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln.
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Familienunternehmen
Governance
Langlebigkeit
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