Der Artikel ‚Digitale Geschäftsmodelle: Systematisierung und Gestaltungsoptionen‘ (2017) von Thomas Clauß und Sven M. Laudien widmet sich den Herausforderungen und Chancen, die die Digitalisierung für Unternehmen mit sich bringt. Die Autoren analysieren die Komplexität der Konzepte Digitalisierung und Geschäftsmodell und zeigen auf, wie diese systematisch miteinander verknüpft werden können. Durch die Gegenüberstellung der Dimensionen beider Konzepte wird ein Rahmen geschaffen, der die Gestaltung digitaler Geschäftsmodelle erleichtert.
In der theoretischen Auseinandersetzung wird die Digitalisierung als ein Paradigmenwechsel verstanden, der nicht nur die Prozesse innerhalb von Unternehmen beeinflusst, sondern auch die Interaktion mit Kunden und Partnern neu definiert. Die Autoren identifizieren drei Dimensionen der Digitalisierung: interne, externe und ergebnisbezogene Perspektiven. Diese Dimensionen werden den Hauptdimensionen des Geschäftsmodells – Wertschöpfung, Wertangebot und Wertsicherung – gegenübergestellt, um eine umfassende Systematisierung zu ermöglichen.
Die Ergebnisse des Artikels haben weitreichende Implikationen für Unternehmerfamilien. Die systematische Betrachtung der Gestaltungspotenziale digitaler Geschäftsmodelle bietet wertvolle Ansätze zur strategischen Ausrichtung und zur Innovationsförderung. Insbesondere wird deutlich, dass Unternehmen die Digitalisierung nicht nur als technische Herausforderung, sondern als Chance zur Neugestaltung ihrer Geschäftsmodelle begreifen sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
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Digitalisierung
Geschäftsmodelle
Wertschöpfung
Wertsicherung
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