Diese Ausgabe ist ebenfalls in englischer Sprache verfügbar.
Die Publikation WIFU_kompakt_04: Digitales Familienmanagement (2021) der WIFU-Stiftung beleuchtet die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Familienmanagement in Unternehmerfamilien und zeigt auf, wie digitale Formate zur Aufrechterhaltung von Kommunikation, Austausch und Bindung beitragen können. Ausgangspunkt ist die zentrale Rolle des Familienmanagements als Bestandteil der Family Governance, dessen Funktionsfähigkeit durch Kontaktbeschränkungen und Lockdowns erheblich beeinträchtigt wurde.
In der Publikation wird dargelegt, dass insbesondere Defizite in der digitalen Infrastruktur sowie fehlende technische Kompetenzen die innerfamiliäre Kommunikation erschweren. Auf Grundlage von Erfahrungen aus digitalen WIFU-Veranstaltungen werden typische Problemfelder identifiziert und praxiserprobte digitale Formate vorgestellt, darunter das digitale Familiengespräch, digitale Gesellschaftertreffen, strukturierte Informationsrunden sowie digitale Familienplattformen. Diese Formate werden als geeignete Instrumente beschrieben, um sowohl informelle Bindungskommunikation als auch formale Entscheidungsprozesse sicherzustellen.
Abschließend wird aufgezeigt, unter welchen organisatorischen, didaktischen und sicherheitsrelevanten Voraussetzungen digitales Familienmanagement wirksam gestaltet werden kann. Thematisiert werden dabei unter anderem Regelmäßigkeit, klare Kommunikationsregeln, Qualifizierung der Beteiligten sowie der Schutz sensibler familiärer Daten. Die Ausgabe basiert auf dem Fachbeitrag „Management der Unternehmerfamilie 4.0“ von Tom Rüsen (2021) und überträgt dessen zentrale Erkenntnisse auf die konkrete Praxis von Unternehmerfamilien.
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Covid-19
Digital
Familienmanagement
Governance
Kommunikation
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