Im Interview „Es ist wichtig, das Thema Nachfolge frühzeitig anzugehen“ von Andreas Hösch mit Anne K. Heider (LZ direkt 8/2023) wird die Bedeutung eines frühzeitigen Nachfolgeprozesses in Familienunternehmen hervorgehoben. Der Generationenwechsel in der Chefetage kann Unsicherheiten unter den Mitarbeitenden hervorrufen, weshalb eine offene Kommunikation empfohlen wird. Transparente Informationen über den Nachfolgeprozess sind entscheidend, um Ängste abzubauen und die Mitarbeitenden aktiv einzubeziehen.
Heider erläutert, dass ein strukturierter Nachfolgeprozess verschiedene Schritte umfasst, darunter die Identifikation potenzieller Nachfolger, die Erstellung eines Anforderungsprofils sowie die Vorbereitung der Nachfolger durch Schulungen und Mentoring. Zudem wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, externe Beratung in Anspruch zu nehmen, um eine fundierte wirtschaftliche Analyse und einen individuellen Übernahmefahrplan zu entwickeln. Der Artikel bietet somit einen praxisorientierten Leitfaden für Unternehmerfamilien.
Heider betont, dass die frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema Nachfolge für die Kontinuität und Stabilität von Familienunternehmen unerlässlich ist. Sie weist darauf hin, dass viele Nachfolgeprozesse scheitern, weil geeignete Nachfolger nicht rechtzeitig identifiziert werden und fordert dazu auf, den Nachfolgeprozess als fortwährenden Prozess zu betrachten und systematisch anzugehen, um den Herausforderungen der nachfolgenden Generation gerecht zu werden.
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Familienunternehmen
Generationenwechsel
Kommunikation
Nachfolge
Stabilität
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