Fachkräfte für die digitale Transformation

Potenziale heben im Inland und Ausland

Der Fachkräftemangel stellt eine der größten Herausforderungen für die digitale Transformation in Deutschland dar. Besonders in digitalen Berufsfeldern bleiben zahlreiche Stellen unbesetzt. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Ende 2022 rund sechs von zehn offenen Positionen im Bereich der digitalen Transformation nicht besetzt werden konnten. Die Untersuchung analysiert detailliert betroffene Berufsfelder und Regionen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab.

Ein zentrales Ergebnis der Studie: Die Gewinnung ausländischer Fachkräfte ist ein entscheidender Hebel zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Familienunternehmen stehen diesem Ansatz überwiegend positiv gegenüber, fühlen sich jedoch häufig durch komplexe Rekrutierungsprozesse überfordert. Die Novelle des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) bringt zwar Erleichterungen, geht aus Sicht der Forschenden jedoch noch nicht weit genug.

Um das Potenzial internationaler Fachkräfte besser zu nutzen, empfiehlt das IW unter anderem schnellere und transparentere Verwaltungsprozesse, eine stärkere Digitalisierung der Behörden, den Abbau regulatorischer Hürden sowie zentrale Unterstützungsangebote für Unternehmen.

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