Familienunternehmen systemisch beraten

Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Beratern

Im Artikel ‚Familienunternehmen systemisch beraten. Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Beratern‘ von Elisa Goll und Heiko Kleve (FuF 1/2025) wird die systemische Beratung von Familienunternehmen in der deutschen Industrie untersucht. Der Fokus liegt auf den Unterschieden in der Beratung kleiner, mittelgroßer und großer eigentümergeführter Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unternehmensgröße die Bereitschaft zur Beratung kaum beeinflusst, jedoch signifikante Unterschiede in den Beratungsansätzen und -erfahrungen sichtbar werden.

Die theoretische Grundlage des Beitrags basiert auf der Systemtheorie von Niklas Luhmann, die es ermöglicht, die besonderen Herausforderungen der Beratung von Familienunternehmen zu beleuchten. Die AutorInnen argumentieren, dass eine systemische Herangehensweise besonders geeignet ist, um die komplexen Dynamiken zwischen Familie und Unternehmen zu adressieren. Durch qualitative Interviews mit systemischen Beratern wird ein tieferer Einblick in die Beratungsprozesse und deren Herausforderungen gewonnen.

Die Ergebnisse der Untersuchung haben praktische Implikationen für Unternehmerfamilien. Es wird empfohlen, die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen kleiner und großer Familienunternehmen zu berücksichtigen, um maßgeschneiderte Beratungsansätze zu entwickeln. Die AutorInnen betonen die Notwendigkeit, die systemische Beratung als wertvolle Unterstützung für Familienunternehmen zu positionieren, um deren langfristigen Erfolg zu sichern.

Erscheinungsjahr:

2025

Publikationsart:

Praxisartikel

Keywords:

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