Schriften zu Familienunternehmen – Band 7

Familienunternehmen und Beteiligungskapital

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    Familienunternehmen und Beteiligungskapital

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Diese Arbeit analysiert anhand von acht qualitativen Fallstudien die Unternehmenswertsteigerung bei aktuellen und abgeschlossenen Private‑Equity‑Beteiligungen an Familienunternehmen in Deutschland. Im Fokus stehen dabei sowohl die finanziellen Wertsteigerungseffekte als auch die Rolle nicht‑monetärer Ziele von Unternehmern und Unternehmerfamilien im Beteiligungskontext.

Die Entwicklung der Wertsteigerung wird entlang der Phasen, Ursachen und Quellen der Wertschöpfung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die maßgebliche Wertsteigerung überwiegend während der Beteiligungsphase entsteht und vor allem auf indirekter Wertschöpfung basiert. Aufgrund ihrer extrinsischen Struktur wird dieser Prozess maßgeblich durch die Private‑Equity‑Gesellschaften initiiert und gesteuert.

Gleichzeitig verfolgen Unternehmer und Unternehmensfamilien im Rahmen von Private‑Equity‑Beteiligungen im Mittelstand neben monetären Zielen auch langfristige, stabile nicht‑monetäre Zielsetzungen. Zentrale Anliegen sind insbesondere die Sicherung der Existenz des Familienunternehmens sowie die Wahrung der unternehmerischen Unabhängigkeit.

Die Fallstudien belegen, dass Private‑Equity‑Beteiligungen an Familienunternehmen diese nicht‑monetären Ziele nicht zwangsläufig gefährden. Vielmehr können Beteiligungen dazu beitragen, Existenzsicherung und Unabhängigkeit langfristig zu stärken, sofern die Zielsetzungen der Unternehmerfamilie im Beteiligungsprozess berücksichtigt werden.

Autor/-in:

Erscheinungsjahr:

2011

Publikationsart:

WIFU-Schriftenreihe

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