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Im Vortrag „Innovation in Familien-KMUs: Lernprozess und funktionale Überlastung“ (2021) stellt Prof. Dr. Nadine Kammerlander Forschungsergebnisse zu Innovationsprozessen in kleinen und mittleren Familienunternehmen vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie familiengeführte KMUs lernen, neue Ideen entwickeln und Innovationen umsetzen, obwohl sie häufig unter erheblicher Ressourcenknappheit stehen.
Der Vortrag zeigt, dass Innovationshemmnisse in kleinen Familienunternehmen nicht zwangsläufig aus fehlendem Können oder mangelnder Bereitschaft entstehen. Vielmehr sind viele FamiliengeschäftsführerInnen funktional überlastet: Sie übernehmen gleichzeitig operative Aufgaben, Personalführung, Finanzen, Kundenkontakt und strategische Weiterentwicklung. Dadurch fehlt oft die Zeit, beobachtete Verbesserungsmöglichkeiten systematisch weiterzuverfolgen.
Prof. Dr. Nadine Kammerlander macht deutlich, dass Familie und Mitarbeitende Innovationsprozesse wirksam unterstützen können – etwa durch Ideen, Feedback und gemeinsame Weiterentwicklung. Zugleich entsteht daraus ein Spannungsfeld, wenn Vorschläge aus dem engen Umfeld nicht umgesetzt werden können. Entscheidend sind daher klare Lernroutinen, offene Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis dafür, dass nicht jede Idee zur Innovation werden muss.
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Familienunternehmen
Innovation
Innovationsprozesse
KMUs
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