Im Gesprächsartikel ‚Interdisziplinarität ist unser Markenzeichen‘ (FuS 3/2025) erläutern die Thomas Clauß, Anne K. Heider, Heiko Kleve und Christoph Schreiber, wie das Wittener Institut für Familienunternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1998 interdisziplinär aufgestellt ist. Sie betonen die Notwendigkeit, verschiedene Disziplinen wie Betriebswirtschaftslehre, Jurisprudenz sowie Soziologie und Sozialpsychologie zu integrieren, um die Komplexität des Familienunternehmertums adäquat abzubilden. Der Artikel hebt hervor, dass die interdisziplinäre Ausrichtung des WIFU nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre und Praxisentwicklung von zentraler Bedeutung ist.
Die AutorInnen diskutieren verschiedene Forschungsprojekte, die sich mit Themen wie Nachfolge, Governance und der Rolle von künstlicher Intelligenz in Familienunternehmen befassen. Sie zeigen auf, dass die Kombination von unterschiedlichen Perspektiven zu einem umfassenderen Verständnis von Herausforderungen und Chancen für Unternehmerfamilien führt. Diese Herangehensweise ermöglicht es, relevante Handlungsimplikationen für die Praxis abzuleiten und die Innovationsfähigkeit von Familienunternehmen zu fördern.
Abschließend wird die Bedeutung des ‚Familienfaktors‘ hervorgehoben, der als zentrales Element in der Forschung betrachtet wird. Die AutorInnen argumentieren, dass die Berücksichtigung emotionaler Aspekte in Nachfolgeprozessen und die Professionalisierung von Familienunternehmen entscheidend sind, um langfristigen Erfolg zu sichern. Der Artikel bietet wertvolle Einblicke in die interdisziplinäre Forschung und deren Relevanz für die Praxis von Unternehmerfamilien.
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Familienfaktor
Governance
Künstliche Intelligenz
Nachfolge
NextGen
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