Im Artikel ‚Kapitalbeteiligung als Maßnahme zur langfristigen Bindung von Mitarbeitern und familienexternen Führungskräften in Familienunternehmen‘ (FuS 6/2013) von Reinhard Prügl und Arist von Schlippe wird die Relevanz von Mitarbeiterbeteiligungen in Familienunternehmen untersucht. Der Fokus liegt auf der Bindung von familienexternen Führungskräften und deren Integration in die Unternehmensstruktur. Die Autoren beleuchten die Herausforderungen, die sich aus unterschiedlichen Zielsetzungen zwischen Eigentümerfamilien und externen Managern ergeben können.
Die theoretische Grundlage des Artikels basiert auf empirischen Studien und bestehenden Modellen der Mitarbeiterbeteiligung. Die Autoren differenzieren zwischen verschiedenen Formen der Beteiligung, wie echte Gesellschaftsbeteiligungen und virtuelle Beteiligungsformen, und analysieren deren Vor- und Nachteile. Zudem wird die Rolle von Mitarbeiterbeteiligungen als strategisches Instrument zur Steigerung der Identifikation und Motivation der Mitarbeiter hervorgehoben.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine gut gestaltete Mitarbeiterbeteiligung nicht nur die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen stärkt, sondern auch die Eigenkapitalbasis verbessert und die Nachfolgeregelung erleichtert. Für Unternehmerfamilien wird deutlich, dass Beteiligungsmodelle eine wichtige Maßnahme zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs darstellen können, insbesondere in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld.
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Familienunternehmen
Führungskräfte
Kapitalbeteiligung
Mitarbeiterbeteiligung
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