Im Artikel ‚Konflikte und deren Lösungen – von Rosenkrieg und Vatermord‘ (FuS 5/2015) beleuchtet Till Jansen die besonderen Konfliktpotenziale in Familienunternehmen. Diese Unternehmen stellen eine enge Verzahnung von Familie, Unternehmen und Eigentum dar, was spezifische Konflikte begünstigt und deren Eskalation erschwert. Jansen argumentiert, dass die Dynamik dieser Systeme ein tiefes Verständnis der Konfliktursachen erfordert, um adäquat darauf reagieren zu können.
Der Artikel stützt sich auf verschiedene theoretische Perspektiven und beleuchtet die Kommunikationslogiken, die in Familienunternehmen vorherrschen. Jansen beschreibt, wie unterschiedliche Logiken von Familie, Unternehmen und Eigentum zu pragmatischen Paradoxien führen können, die das Konfliktpotenzial erhöhen. Diese theoretischen Grundlagen sind entscheidend, um die spezifischen Herausforderungen in Familienunternehmen zu verstehen und geeignete Lösungsansätze zu entwickeln.
Die praktischen Implikationen für Unternehmerfamilien sind vielfältig. Jansen empfiehlt, Konflikte nicht nur zu vermeiden, sondern sie als notwendige und wünschenswerte Auseinandersetzungen zu betrachten. Ein Bewusstsein für die konfliktträchtigen Dynamiken und die Förderung eines offenen Dialogs sind zentrale Elemente, um Eskalationen zu verhindern und langfristige Lösungen zu finden. Externe BeraterInnen können in hoch eskalierten Konfliktsituationen unterstützend wirken, um die Kommunikation zu verbessern und Konflikte nachhaltig zu lösen.
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Eskalation
Familienunternehmen
Kommunikation
Konflikte
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