Krisen in Familienunternehmen

Ergebnisse einer aktuellen Studie des WIFU

Der im Jahr 2008 erschienene Artikel ‚Krisen in Familienunternehmen. Ergebnisse einer aktuellen Studie des WIFU‘ von Tom A. Rüsen widmet sich den spezifischen Herausforderungen, die Familienunternehmen in Krisensituationen gegenüberstehen (Unternehmermagazin 5/6 2008). Der Artikel analysiert die Wechselwirkungen zwischen Unternehmenskrisen und den damit verbundenen familiären Dynamiken, die oft zu parallelen Krisen in beiden Bereichen führen. Die Ergebnisse basieren auf einer umfangreichen Studie, die über 100 Interviews mit Krisenexperten umfasst.

Im Rahmen der Untersuchung werden verschiedene Einflussfaktoren identifiziert, die den Verlauf von Krisen in Familienunternehmen prägen. Hierbei wird deutlich, dass die Kommunikation innerhalb der Unternehmerfamilie sowie deren Entscheidungsstrukturen entscheidend für die Krisenbewältigung sind. Der Artikel beleuchtet auch, wie familiäre Bindungen sowohl als Ressource als auch als potenzielle Belastung fungieren können, wenn es darum geht, Krisen erfolgreich zu managen.

Die praktischen Implikationen für Unternehmerfamilien sind erheblich. Der Artikel zeigt auf, dass ein einseitiges Krisenmanagement, das nur auf das Unternehmen fokussiert ist, häufig zu Gegenreaktionen aus der Familie führt. Daher ist es unerlässlich, die familiären Aspekte in die Krisenbewältigungsstrategien zu integrieren, um nachhaltige Lösungen zu finden und die Existenz des Familienunternehmens zu sichern.

Rüsen, Tom A.

Autor/-in:

Erscheinungsjahr:

2008

Publikationsart:

Praxisartikel

Keywords:

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