Im Artikel ‚Krisenmanagement in Familienunternehmen unter Berücksichtigung des Familien-Faktors‘ von Tom A. Rüsen (KSI 4/2012) wird die besondere Herausforderung des Krisenmanagements in Familienunternehmen thematisiert. Der Autor beleuchtet die spezifischen Dynamiken und Risiken, die durch die familiären Strukturen und Beziehungen entstehen, und erörtert, wie diese in den Krisenbewältigungsprozess integriert werden können. Die Erkenntnisse basieren auf einer empirischen Studie, die über 100 Experteninterviews umfasst und die Notwendigkeit eines angepassten Krisenmanagements für Familienunternehmen unterstreicht.
Der Artikel stellt dar, dass traditionelle Ansätze des Krisenmanagements in Familienunternehmen nicht ausreichen, da die familiären Faktoren einen erheblichen Einfluss auf die Krisendynamik haben. Rüsen entwickelt ein modifiziertes Krisenmanagementkonzept, das sowohl betriebswirtschaftliche als auch psychologische Elemente berücksichtigt. Hierbei werden spezifische Maßnahmen zur Identifikation und Nutzung familiärer Ressourcen sowie zur Behandlung destruktiver Einflüsse vorgeschlagen, um die Krisenbewältigung zu optimieren.
Die praktischen Implikationen für Unternehmerfamilien sind vielfältig. Der Artikel zeigt auf, dass ein integriertes Krisenmanagement, das sowohl Unternehmens- als auch Familienaspekte berücksichtigt, entscheidend für den Erfolg von Sanierungsprozessen ist. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Kommunikation innerhalb der Familie zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen externen Krisenmanagern und der Unternehmerfamilie zu fördern, um eine nachhaltige Krisenbewältigung zu gewährleisten.
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Familienunternehmen
Generationenwechsel
Krisenmanagement
Sanierung
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