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In der Podcast-Folge „Mentale Modelle in Unternehmerfamilien“ (2024) des Podcasts „Organisationen entwickeln. becomebetter“ sprechen Christina Grubendorfer und Prof. Dr. Tom A. Rüsen über die Frage, warum Familienunternehmen trotz ähnlicher Größe, Branche oder Historie sehr unterschiedlich organisiert sein können. Im Mittelpunkt steht das Konzept mentaler Modelle, also grundlegender, häufig unausgesprochener Richtigkeitsvorstellungen, die das Selbstverständnis der Unternehmerfamilie prägen.
Das Gespräch zeigt, dass mentale Modelle starken Einfluss auf Führungsstrukturen, Governance, Nachfolgeentscheidungen und das Verhältnis der Familie zum Unternehmen haben. Prof. Dr. Tom A. Rüsen erläutert vier zentrale Logiken: die patriarchale bzw. matriarchale Logik, die operativ tätige Familie, die aktive Eigentümerfamilie und die Investorenfamilie. Jedes Modell eröffnet spezifische Möglichkeiten, bringt aber auch eigene Risiken und typische Konfliktpotenziale mit sich.
Besonders deutlich wird, dass mentale Modelle meist erst dann sichtbar werden, wenn sie durch Nachfolgefragen, externe Führungskräfte, Beiräte oder veränderte Erwartungen der nächsten Generation herausgefordert werden. Die Podcast-Folge bietet damit einen fundierten Zugang zur Selbstreflexion von Unternehmerfamilien und zeigt, warum die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen mentalen Modell ein wichtiger Schritt zur Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen ist.
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Aktive Eigentümerfamilie
Familienunternehmen
Mentale Modelle
Unternehmerfamilie
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