Im Artikel ‚Nachfolge ereignet sich nicht von selbst‘ (markenartikel 3/2022) beleuchtet Tom A. Rüsen die Herausforderungen und Strategien im Nachfolgeprozess von Familienunternehmen. Der Autor thematisiert die Notwendigkeit eines strukturierten Übergangs, der sowohl für die übergebende als auch für die übernehmende Generation von zentraler Bedeutung ist. Dabei wird deutlich, dass eine frühzeitige Einigung auf eine Familienstrategie entscheidend für den Erfolg der Nachfolge ist.
Der Artikel stellt das ‚Wittener Phasenmodell der Nachfolge‘ vor, das den Übergabeprozess in zehn Stufen gliedert. Dieses Modell bietet einen systematischen Rahmen, um die typischen Herausforderungen der Nachfolge zu bewältigen. Es wird erläutert, wie Erwartungen innerhalb der Familie und die Entwicklung von NachfolgerInnen in den verschiedenen Phasen des Prozesses berücksichtigt werden sollten.
Für Unternehmerfamilien ergeben sich aus den dargestellten Trends und dem Phasenmodell wichtige praktische Implikationen. Der Artikel hebt hervor, dass eine sorgfältige Planung und Kommunikation entscheidend sind, um Konflikte zu vermeiden und einen erfolgreichen Übergang zu gewährleisten. Die Ausarbeitung einer klaren Familienstrategie kann das Konfliktrisiko im Nachfolgeprozess erheblich reduzieren.
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Familienunternehmen
Führung
Generationenwechsel
Kommunikation
Nachfolge
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