Die Publikation WIFU_kompakt 31: Mit dem Schlimmsten rechnen – der Notfallkoffer (2023) der WIFU-Stiftung beleuchtet die Bedeutung einer systematischen Notfallvorsorge für Unternehmerfamilien und ihre Unternehmen. Ausgangspunkt ist die Frage, wie die Handlungsfähigkeit von Familie, Eigentümern und Management sichergestellt werden kann, wenn zentrale Entscheidungsträger plötzlich durch Krankheit, Unfall oder Tod ausfallen.
In der Ausgabe wird aufgezeigt, dass Notfallvorsorge weit über testamentarische Regelungen hinausgeht. Anhand des Konzepts des „Notfallkoffers“ wird erläutert, welche organisatorischen, rechtlichen und operativen Informationen erforderlich sind, um den Fortbestand des Unternehmens sowie die private Handlungsfähigkeit der Familie im Ernstfall zu sichern. Dabei wird auch thematisiert, warum das Thema häufig verdrängt wird und welche emotionalen, organisatorischen und familiären Hürden einer konsequenten Vorbereitung entgegenstehen.
Ergänzend stellt die Publikation zwei praxisorientierte Checklisten für den unternehmerischen und den privaten Bereich vor. Diese dienen als strukturierte Orientierungshilfe, um relevante Unterlagen, Vollmachten und Informationen zusammenzustellen und regelmäßig zu aktualisieren. Die Ausgabe basiert auf dem Praxisleitfaden „Notfallplanung für Unternehmerfamilien“ von Lamers und Pawlytta (2021) und überträgt dessen zentrale Erkenntnisse in ein kompaktes, handlungsorientiertes Format für Unternehmerfamilien.
Auch der in Begleitung zum Praxisleitfaden publizierte Formularband zur „Notfallplanung für Unternehmerfamilien“ ist in unserer Online-Bibliothek kostenlos verfügbar.
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Familienunternehmen
Krisenprävention
Nachfolgeregelung
Notfall
Unternehmerfamilie
Vorsorge
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