Private Equity in Familienunternehmen

Erfahrungen mit Minderheitsbeteiligungen

Nach der intensiven öffentlichen Debatte über sogenannte „Heuschrecken“ ist die Skepsis gegenüber Private‑Equity‑Gesellschaften in Deutschland weit verbreitet. Viele Familienunternehmer und politische Entscheidungsträger äußern nach wie vor erhebliche Vorbehalte gegenüber Finanzinvestoren. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch ein differenzierteres Bild: Familienunternehmen in Deutschland, die einen Private‑Equity‑Investor als Minderheitsgesellschafter aufgenommen haben, bewerten diese Beteiligung mehrheitlich positiv oder sogar sehr positiv.

Dies geht aus einer Studie hervor, die die Stiftung Familienunternehmen beim Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) an der Technischen Universität München (TUM) in Auftrag gegeben hat. Der besondere Mehrwert der Untersuchung liegt in ihrem klaren Fokus auf Minderheitsbeteiligungen von Private‑Equity‑Gesellschaften sowie auf Familienunternehmen mit praktischer Beteiligungserfahrung.

Auf Basis von Interviews mit Familienunternehmern, Private‑Equity‑Partnern und ausgewiesenen Experten analysiert die Studie nicht nur Chancen und Risiken solcher Beteiligungsmodelle, sondern leitet auch konkrete Handlungsempfehlungen für Familienunternehmen in Deutschland ab. Sie trägt damit zu einer sachlichen und faktenbasierten Einordnung der Rolle von Private Equity in der Unternehmensfinanzierung und -entwicklung bei.

Erscheinungsjahr:

2008

Publikationsart:

Studien

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