Psychische Störungen in Unternehmerfamilien

Eine Übersicht typischer Krankheitsbilder für mehr Transparenz

Im Artikel „Psychische Störungen in Unternehmerfamilien – Eine Übersicht typischer Krankheitsbilder für mehr Transparenz“ von Ann-Kristin Hörsting und Tom A. Rüsen (FuS 5/2021) wird die zunehmende Professionalisierung innerhalb von Familienunternehmen thematisiert. Der Fokus liegt auf den psychischen Belastungen, die durch die Mitgliedschaft in einer Unternehmerfamilie entstehen können, und deren Auswirkungen auf die strategische Planung und interne Kommunikation. Die AutorInnen beleuchten die Notwendigkeit, psychische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und anzugehen, um den Zusammenhalt der Eigentümerfamiliengemeinschaft zu fördern.

Die theoretischen Grundlagen des Artikels basieren auf einer umfassenden Analyse typischer psychischer Krankheitsbilder und deren Relevanz für Unternehmerfamilien. Die AutorInnen argumentieren, dass psychische Störungen in diesen Familien nicht nur individuelle, sondern auch kollektive Auswirkungen haben können. Sie betonen die Bedeutung eines professionellen Familienmanagements, das in der Lage ist, psychische Belastungen zu erkennen und adäquate Unterstützung zu organisieren, um die Funktionsfähigkeit der Eigentümerfamilie zu gewährleisten.

Die Ergebnisse des Artikels zeigen, dass ein offener Umgang mit psychischen Erkrankungen innerhalb von Unternehmerfamilien entscheidend ist, um Tabus abzubauen und eine konstruktive Kommunikation zu fördern. Die AutorInnen plädieren für eine Enttabuisierung des Themas, um die Resilienz der Familiengemeinschaft zu stärken und die psychische Gesundheit der Mitglieder zu schützen. Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf die betroffenen Individuen, sondern auch auf die gesamte Unternehmensstruktur und -kultur.

Erscheinungsjahr:

2021

Publikationsart:

Praxisartikel

Keywords:

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