In Episode 19 „Das Anhalten der Welt!“ (2025) des Podcasts „Soziologische Perspektiven“ spricht Claudia Lutschewitz mit Heiko Kleve über das Buch „Lockdown: Das Anhalten der Welt“, das von Heiko Kleve angeregt und moderiert wurde und 2020 im Carl-Auer Verlag erschienen ist. Das Werk dokumentiert in Dialogform eine Debatte zwischen Steffen Roth und Fritz B. Simon über die Corona-Pandemie, den Lockdown und die gesellschaftlichen Folgen einer Zeit, in der die Welt scheinbar stillstand.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, wie die Erfahrungen der Pandemie erinnert, reflektiert und weitergedacht werden können. Die Gespräche, die zwischen Ende April und Ende Juni 2020 geführt wurden, eröffnen systemtheoretische Perspektiven auf eine historische Ausnahmesituation. Dabei geht es nicht nur um den Lockdown als gesellschaftliches Ereignis, sondern auch um die Art und Weise, wie Menschen, Organisationen und soziale Systeme mit Unsicherheit, Unterbrechung und tiefgreifendem Wandel umgehen.
Die Podcastfolge macht deutlich, welchen Beitrag Literatur, Dialog und wissenschaftliche Reflexion leisten können, um kollektive Krisenerfahrungen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Zugleich knüpft das Gespräch an Heiko Kleves Arbeit am Wittener Institut für Familienunternehmen an, wo er sich unter anderem mit Organisation, Entwicklung und Beratung von Unternehmerfamilien und Familienunternehmen beschäftigt. Für HörerInnen bietet die Folge einen nachdenklichen Zugang zu Krise, Erinnerung, gesellschaftlicher Verantwortung und systemischem Denken.
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Corona-Pandemie
Familienunternehmen
Krisenbewältigung
Systemtheorie
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