Im Beitrag „Tradition und Innovation als Ressource – Wie Werte die Innovationsdynamik in deutschen Weingütern beeinflussen“ (FuS 6/2025) von Lena Jakobi, Anne K. Heider und Britta Boyd wird die Frage untersucht, wie Unternehmen in der deutschen Weinbranche Tradition und Innovation miteinander verbinden können. Diese Branche steht vor Herausforderungen wie Klimawandel und sich verändernden Konsumentenerwartungen, während sie gleichzeitig auf jahrhundertealte Traditionen zurückblickt.
Die AutorInnen beleuchten die Rolle von Tradition als dynamische Ressource, die sowohl Stabilität als auch Wandel ermöglicht. Tradition wird als strategisches Kapital betrachtet, das in Innovationsprozesse integriert werden kann. Dabei wird die Unterscheidung zwischen verschiedenen Innovationsarten und deren Quellen thematisiert, um die Wettbewerbsfähigkeit der Weingüter zu steigern.
Die Ergebnisse der qualitativen Fallstudienanalyse zeigen, dass Tradition nicht als statisches Erbe, sondern als aktive Ressource für Differenzierung und Innovationsfähigkeit genutzt wird. Die strategische Kombination von traditionellem Wissen mit modernen Technologien und nachhaltigen Praktiken bietet Unternehmerfamilien neue Möglichkeiten zur Wertschöpfung und zur Schaffung einzigartiger Wettbewerbsvorteile.
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Digitale Transformation
Innovation
Nachhaltigkeit
Tradition
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