Unternehmensnachfolge und Treuepflicht

Stimmrechtslose und stille Gesellschaftsbeteiligungen als Instrumente der Gesellschaftsrechtlichen Nachfolgeregelung – ein deutsch-italienischer Rechtsvergleich

Diese Arbeit analysiert gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmodelle von Familiengesellschaften. Im Fokus steht die Frage, wie Rechtsnachfolger eines ausscheidenden, zuvor operativ tätigen Gesellschafters in die Gesellschaft integriert werden können – mit Beteiligung an Gewinn und Verlust, jedoch ohne operative Mitbestimmung.
Ein zentraler Aspekt sind dabei die Voraussetzungen und Grenzen einer wirksamen Einschränkung von Gesellschafterrechten sowie die Bedeutung der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht. Im Kontext dieser Fragestellung werden zudem die Abkehr von der Kernbereichslehre und die Reformen durch das MoPeG eingeordnet.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Kommanditgesellschaft ohne Außenauftritt als Instrument zur treuhänderischen Verwaltung stiller Gesellschaftsanteile. Dabei zeigt sich, dass die wechselseitigen Treuepflichten der Gesellschafter sowohl durch eine Familienverfassung geprägt als auch – im Rahmen der Grenzen des § 138 BGB – durch die Privatautonomie ausgestaltet werden können.

Autor/-in:

Erscheinungsjahr:

2026

Publikationsart:

Bücher

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