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Die Publikation WIFU_compact_24: How Daughters Become Successors (2023) der WIFU-Stiftung analysiert die Bedingungen, unter denen Töchter in Unternehmerfamilien den Weg in die operative Nachfolge einschlagen, und beleuchtet dabei sowohl strukturelle als auch familiendynamische Einflussfaktoren. Vor dem Hintergrund empirischer Befunde zur weiterhin geringen Präsenz von Frauen in Führungspositionen großer Familienunternehmen wird aufgezeigt, dass formale Gleichberechtigung nicht automatisch zu gleichen Nachfolgechancen führt.
In der Publikation wird herausgearbeitet, dass weibliche Nachfolgeprozesse stark von Rollenbildern, generationsübergreifenden Erwartungshaltungen und innerfamiliären Loyalitätskonflikten geprägt sind. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Einflüssen der Mutter- und Großmüttergeneration sowie dem Mangel an weiblichen Rollenvorbildern. Ergänzend werden typische Stolpersteine identifiziert, die sich aus Lebensentwürfen, Partnerschaftsentscheidungen, Mobilitätsfragen und der Vereinbarkeit von Familie und Führungsrolle ergeben.
Die Ausgabe basiert auf dem Fachbeitrag „Töchter in der Nachfolge – eine Option mit Anziehungskraft“ von Tom Rüsen und Monika Nadler (2022) und überträgt dessen zentrale Erkenntnisse in ein kompaktes, praxisnahes Format. Abschließend wird betont, dass erfolgreiche weibliche Nachfolge nicht nur individuelle Karrieren fördert, sondern auch eine Signalwirkung für Unternehmenskultur, Arbeitgeberattraktivität und langfristige Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen entfaltet.
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Chancengleichheit
Familienunternehmen
Frauen
Führung
Nachfolge
Unternehmerfamilie
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