Im Rahmen ihres gemeinnützigen Stiftungszwecks fördert die WIFU-Stiftung gezielt wissenschaftliche Einrichtungen wie Forschungsinstitute und Lehrstühle im deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt der Förderaktivitäten steht das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke.
Mit ihren Förderbeiträgen schafft die Stiftung verlässliche Rahmenbedingungen für exzellente Forschung, hochwertige Lehre und den nachhaltigen Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 fördert die WIFU-Stiftung das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke. Aktuell finanziert sie die Stiftungslehrstühle „Corporate Entrepreneurship und Digitalisierung in Familienunternehmen“, „Recht der Familienunternehmen“ sowie „Organisation und Entwicklung von Unternehmerfamilien“. Ergänzt wird die Förderung durch eine Juniorprofessur für Family Entrepreneurship and Innovation. So ermöglicht die WIFU-Stiftung transdisziplinäre Forschung zu Familienunternehmen aus wirtschaftswissenschaftlicher, juristischer, soziologischer und psychologischer Perspektive.
Seit dem Jahr 2019 sponsert die WIFU-Stiftung den Best Paper Contribution to Practice Award, der jährlich im Rahmen der internationalen IFERA-Konferenz verliehen wird. Der Award zeichnet herausragende Forschungsarbeiten aus, die nicht nur einen hohen wissenschaftlichen Anspruch erfüllen, sondern insbesondere einen konkreten Mehrwert für die Praxis des Familienunternehmertums bieten.
Seit 2026 schafft die WIFU‑Stiftung mit dem Family Business Research Dashboard Transparenz über die internationale Forschung zu Familienunternehmen.
Ergänzt wird dies durch das jährliche Family Business Research Ranking, das führende Forschende und Institutionen sichtbar macht.
Förderfähig sind wissenschaftliche Institute und Einrichtungen, die sich in Forschung, Lehre oder Wissenstransfer mit Fragestellungen rund um Familienunternehmen und Unternehmerfamilien befassen. Voraussetzung ist eine inhaltliche Nähe zu den Zielen der WIFU‑Stiftung sowie ein klar erkennbarer Mehrwert für Wissenschaft und Praxis.
Die institutionelle Förderung kann verschiedene Formen annehmen, zum Beispiel die Finanzierung von Personalstellen im wissenschaftlichen Bereich, Lehrstühlen oder Professuren. Art und Umfang der Förderung werden individuell festgelegt.
Entscheidend sind insbesondere die wissenschaftliche Qualität und Relevanz der Arbeit, die Passung zu den inhaltlichen Schwerpunkten der WIFU‑Stiftung sowie das Potenzial für nachhaltige Wirkung in Forschung, Lehre und Praxis. Auch die strategische Ergänzung bestehender Förderengagements spielt eine Rolle.
Interessierte Institute können sich mit einer kurzen Projektskizze oder einer Darstellung ihres institutionellen Profils an die WIFU‑Stiftung wenden. Auf dieser Basis wird geprüft, ob eine Förderung grundsätzlich in Betracht kommt und wie ein möglicher weiterer Austausch gestaltet werden kann.
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