Im Artikel ‚Die internationale Unternehmerfamilie‘ analysieren Rainer Kirchdörfer und Rainer Lorz (FuS 4/2016) die Herausforderungen, die sich für Unternehmerfamilien im Kontext der Globalisierung ergeben. Insbesondere wird auf die steuerlichen und zivilrechtlichen Folgen eines Wohnsitzwechsels ins Ausland eingegangen, die oft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Autoren beleuchten die Notwendigkeit einer umfassenden Analyse internationaler Rechtsordnungen, um unerwünschte rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Die theoretischen Grundlagen des Artikels basieren auf dem internationalen Steuerrecht sowie dem Familien- und Erbrecht. Die Autoren erörtern die Relevanz von Vorschriften wie der Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG und der Europäischen Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO). Durch die Betrachtung verschiedener Regelungskomplexe wird deutlich, wie wichtig es ist, die rechtlichen Rahmenbedingungen in unterschiedlichen Ländern zu verstehen und zu berücksichtigen, um rechtliche Risiken zu minimieren.
Die Ergebnisse des Artikels haben weitreichende Implikationen für Unternehmerfamilien, insbesondere in Bezug auf Nachfolgeplanung und Vermögensschutz. Die Autoren empfehlen, rechtzeitig rechtliche Vorkehrungen zu treffen und sich über die möglichen Folgen internationaler Beziehungen zu informieren, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Dies ist besonders relevant in Zeiten zunehmender internationaler Mobilität und Diversifizierung von Vermögen.
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Globalisation
Tax law
Business family
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