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Im Votrag „Zukunftsfähigkeit der Unternehmerfamilien“ (2020) diskutieren Prof. Dr. Tom A. Rüsen und Prof. Dr. Thomas Druyen zentrale Zukunftstrends und deren Bedeutung für Unternehmerfamilien. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmerfamilien mit beschleunigtem Wissenswandel, Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und wachsender Unvorhersehbarkeit umgehen können.
Der Beitrag macht deutlich, dass Wissen allein künftig nicht mehr ausreicht, da Informationen jederzeit digital verfügbar sind. Entscheidend wird vielmehr die Fähigkeit, Verständnis zu erzeugen, Komplexität einzuordnen und relevante Entwicklungen für die eigene Eigentümerrolle nutzbar zu machen. Für Unternehmerfamilien ist dies besonders bedeutsam, weil größere Gesellschafterkreise, neue Governance-Anforderungen und veränderte Eigentümerrollen neue Formen des Lernens und Entscheidens erforderlich machen.
Besonders hervorgehoben wird der Wandel intergenerationaler Kompetenzverhältnisse. Während Erfahrung und Alter in Unternehmerfamilien lange zentrale Legitimationsquellen waren, verfügen jüngere Generationen heute in Bereichen wie Digitalisierung, Online-Kommunikation und künstlicher Intelligenz häufig über spezifische Wissensvorsprünge. Das Gespräch zeigt damit, warum Unternehmerfamilien neue Reflexions-, Kommunikations- und Entscheidungsformate benötigen, um unterschiedliche Generationenkompetenzen produktiv einzubinden und ihre Zukunftsfähigkeit gemeinsam zu sichern.
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Digitalisation
Artificial Intelligence
Business family
Change in knowledge
Sustainability
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