Forschungsprojekte

Derzeit werden am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) die folgenden Forschungsprojekte untersucht bzw. wurden in der Vergangenheit abgeschlossen.

 

Laufende Forschungsprojekte:


Behavioral and Cultural Aspects of German, Indian and Chinese Family Firms

logo_DEGDas von der Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) geförderte Forschungsprojekt „Behavioral and Cultural Aspects of German, Indian and Chinese Family Firms in their Internationalization Process“ untersucht verschiedene Aspekte im Internationalisierungsprozess von Familienunternehmen, um einen nationalen und internationalen Beitrag zu diesem wissenschaftlichen Forschungsfeld zu leisten und Eigentümern und Geschäftsführern von Familienunternehmen wichtige Einblicke in komplexe strategische Internationalisierungsprozesse zu geben.

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Chinesische Familienunternehmen im kulturellen und sozialen Wandel

Das Projekt befasst sich mit der besonderen Rolle der Familie in chinesischen Privatunternehmen. Dieses Thema findet derzeit auch in China größte Beachtung, weil jene Unternehmen, die in den achtziger Jahren nach Beginn der Reformen gegründet worden waren, heute in die Nachfolge-Konstellation geraten, die oft zur Nachfolge-Krise wird und so einen wichtigen Motor der chinesischen Entwicklung ins Stocken zu bringen droht. In der VR China herrschen zudem besondere Bedingungen, wie z. B. die Ein-Kind-Politik und die regionale Diversität.

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Erfolgsfaktoren gemischter Geschäftsführungen in Familienunternehmen

Das Projekt „Erfolgsfaktoren gemischter Geschäftsführungen in Familienunternehmen“ wird in Kooperation zwischen dem Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) und der PricewaterhouseCoopers AG durchgeführt. Das Ziel ist die gemeinsame Erstellung einer deutschlandweiten, praxisnahen und praxisrelevanten Studie zum Thema externes Management in Familienunternehmen. Dabei soll insbesondere der folgenden Frage nachgegangen werden: „Wie lassen sich die Potenziale einer gemischten Geschäftsführung aus familieninternen und familienexternen Managern nutzen?“.

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Familienunternehmen in Indien: Theorie, Emperie und Folgerungen für die Praxis

Es gibt bislang kaum detaillierte Forschung über die Besonderheiten indischer Familienunternehmen. Um diese zu verstehen, müssen kontextgebundene Faktoren Indiens erforscht werden, damit ein umfassender Beitrag zur akademischen Erforschung indischer Familienunternehmen geleistet werden kann. Darüber hinaus bedarf es aber auch relevanter praktischer Ergebnisse, um die Managementtools von indischen Familienunternehmen zu verbessern.

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Frauen in Familienunternehmen

Das WIFU-Forschungsprojekt „Frauen in Familienunternehmen  – Töchter in der Nachfolge“ untersucht die besondere Rolle von Frauen im Kontext des Familienunternehmens. Die erste qualitative Etappe wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Der besondere Schwerpunkt lag hier in der Frage, wie Töchter die Entscheidung, in das Familienunternehmen einzutreten, treffen und welche Faktoren diese Entscheidung beeinflussen. Im nächsten, darauf aufbauenden Projektabschnitt geht es nun um eine vergleichende Studie zwischen Nachfolgerinnen und Nachfolgern.

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„Rosenkrieg(e)“ – Erklärungsmodelle für unterschiedliche Konfliktverläufe in der Unternehmerfamilie

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie konstruktive und destruktive Konflikte innerhalb der Unternehmerfamilie in ihren unterschiedlichen Verlaufsformen erklärt werden können. Ziel dieser Arbeit ist es, das Zusammenspiel von konflikthaften Verhaltensmustern seitens der Konfliktparteien sowie die inhärente Eigendynamik des Konfliktes im zeitlichen Verlauf zu rekonstruieren.

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„Ownership – Meaning and Practices“ – ein Kooperationsprojekt mit der JIBS

JIBSGemeinsam mit dem Center for Family Enterprise and Ownership Research an der Jönköping International Business School (JIBS) beschäftigt sich das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) damit, welche Rolle die „Eigentümerschaft“ der Familie im Familienunternehmen spielt. Der Begriff „ownership“ ist in der internationalen Diskussion – genau betrachtet – weniger klar, als man denkt. Die Frage, was es bedeutet, Eigentümer zu sein, was dies für den Lebensweg der einzelnen Personen bedeutet und welche Herausforderungen, Praktiken und Dialoge sich daraus ergeben, steht im Fokus des Projekts.

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Persönliche Kompetenzen und Motive in der Nachfolge

umfrageDas Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) führt mit Unterstützung der Banque de Luxembourg eine deutschlandweite Studie zur Nachfolge in Familienunternehmen durch. Familienunternehmer stehen vor der Herausforderung, die langfristige Überlebens- und Erfolgssicherung des Unternehmens zu sichern. Die Frage der gelungenen Nachfolge ist hier ein zentraler Erfolgsfaktor. Die Forschung zu Familienunternehmen hat sich in den letzten Jahren verstärkt der Frage nach notwendigen Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren einer gelungenen Übergabe gewidmet. Allerdings nehmen bestehende Studien die Sichtweise des Unternehmens oder der aktiven Unternehmergeneration ein. Die Sichtweise der nachfolgenden Generation blieb bisher unbeantwortet. Diese Studie fokussiert sich auf eben diese Belange der Nachfolger.

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STEP-Project for Family Enterprising

Das STEP Project for Family Enterprising ist ein internationales Forschungsprogramm mit dem Ziel, erfolgswirksame Faktoren für den Erhalt und die Weiterentwicklung unternehmerischer Fähigkeiten in Unternehmerfamilien zu ermitteln und Benchmarking über Erfolgsmuster von Familienunternehmen zu betreiben. Initiator des Projektes ist das Babson-College in Boston, Massachusetts (USA). Neben dem Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) sind fünf weitere Institute Gründungspartner des Projekts: Das Center für Family Business der Universität St. Gallen (Schweiz), die ESADE Business School (Spanien), die HEC Paris (Frankreich), die Università Commerciale Luigi Bocconi (Italien), sowie die Jönköping International Business School (Schweden).

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Vorstände und Corporate Governance in deutschen Familienunternehmen

Ein disziplinübergreifendes Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Reinhard-Mohn-Institut (RMI) der Universität Witten/Herdecke. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie Vorstände und Aufsichtsräte deutscher Familienunternehmen über Generationen hinweg zu Firmenwachstum und Wertschöpfung beitragen. Unter anderem soll eine Datenbank aufgebaut werden, die Informationen über deutsche Familienunternehmen mit einem speziellen Fokus auf Vorstände und Wachstumsstrategien beinhaltet.

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Forschungskooperation mit der Hénokiens Association (Frankreich)

HenokiensZwischen der Hénokiens Association (Frankreich) und dem Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) wurde eine Forschungskooperation initiiert mit dem Ziel, die Forschung auf dem Gebiet der Familienunternehmen mit einem besonderen Blick auf den nachhaltigen Erfolg von langlebigen Familienunternehmen voranzutreiben.

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Abgeschlossene Forschungsprojekte:


Enttäuschungen, Erwartungsbrüche und negative Emotionen

In diesem Projekt wurde das Geschehen in einem Fusionsprozess von Familienunternehmen rekonstruiert. Ein besonderer Blick wurde dabei auf die emotionale Dynamik gerichtet, die sich aus der Fusion heraus ergeben kann. Das Ziel der wissenschaftlichen Analyse war es, die Erkenntnisse für künftige Fusionen nutzbar zu machen. Dipl. rer. soc. Audris Muraitis stand in enger Kooperation mit einem Familienunternehmen in fünfter Generation. Ausgangspunkt war ein als gescheitert bezeichneter Fusionsprozess.

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Familienstrategien über Generationen

Eine Aufgabe für die Führung eines Familienunternehmens besteht darin, über Generationen hinweg sicherzustellen, dass die Familie langfristig eine Ressource für das Unternehmen bleibt. Heute gelten Familienstrategien als zentraler Schlüssel dafür, wie es gelingt, die Verbindung der beiden komplexen Systeme „Familie“ und „Unternehmen“ lebendig zu halten, konstruktive Einflüsse der beiden Systeme aufeinander gezielt zu fördern und destruktive Einflüsse zu minimieren. Zusammen mit einer Gruppe von 12 Mehr-Generationen-Familienunternehmen wurde in diesem Projekt das Thema Familienstrategie erforscht.

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Gesellschafterkompetenz in Familienunternehmen

Im Rahmen dieses deutschlandweit einzigartigen Forschungsprojektes wurde insbesondere den folgenden Fragen nachgegangen: „Welche Anforderungen bestehen an Gesellschafter von Familienunternehmen und welche Herausforderungen sind damit verbunden?“, „Wo liegen konkrete Kompetenzen und Aufgaben von (nicht-) aktiven Familiengesellschaftern und in welcher Form werden diese auf die Wahrnehmung ihrer Eigentümerinteressen vorbereitet?“. „Welche Erfahrungen bestehen bereits mit der gezielten Entwicklung und Ausbildung von Gesellschafterkompetenz in Unternehmerfamilien?“ und „Welche Bedarfe bestehen bei der Kompetenzentwicklung von (jungen) Gesellschaftern und wie können diese gedeckt werden?“

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Große deutsche Familienunternehmen

Bis heute gibt es in Deutschland kein Nachschlagewerk über große Familienunternehmen, die über drei oder mehr Generationen hinweg herausragende wirtschaftliche und soziale Leistungen vollbracht haben. Das Buch mit dem Titel „Große Unternehmerfamilien“ widmet sich deshalb den Portraits von 50 großen Familienunternehmen, die mindestens 100 Jahre alt sind. Hierbei steht sowohl die Entwicklung des Unternehmens als auch der Unternehmerfamilie und Gesellschafter im Vordergrund.

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Kriesenbewältigung in Familienunternehmen

Finanzmarktkrise und globale Rezession haben die deutsche Wirtschaft in ihrer Gesamtheit erfasst. Eine Welle von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen sollte die schlimmsten Folgen für die Volkswirtschaft abwenden, auf die Rettungsschirme für die Banken folgten Konjunkturprogramme, und es wurde ein Deutschlandsfonds eingerichtet, um die Unternehmensfinanzierung auf breiter Basis zu sichern.

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Krisen und Konflikte in Familienunternehmen

Das Forschungsprojekt umfasste die Durchführung einer quantitativen Studie bei Krisenexperten (Insolvenzverwaltern, Krisenmanagement- und Krisenberatungsunternehmen) zur Validierung von Forschungsergebnissen über Verlaufsdynamiken und Einflussfaktoren von Unternehmenskrisen in Familienunternehmen. In Kooperation mit der Creditreform e. V. wurde eine quantitative Erhebung und Auswertung der Insolvenzquote deutscher Familienunternehmen durchgeführt. Schließlich erfolgte eine quantitative Erhebung der vorhandenen Kenntnisse von besonderen Systembedingungen in Familienunternehmen (Family Awareness) bei familienexternen Prozessbeteiligten eines Krisenmanagements.

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Marke Familienunternehmen

Es ist durchaus gerechtfertigt, davon zu sprechen, dass Familienunternehmen selbst zu einer „Marke“ geworden sind. Marke in dem Sinn, dass einer Zielgruppe ein „Markenversprechen“ gegeben wird, das eng an den Namen gekoppelt ist und mit verlässlicher Orientierung und Qualitätssicherheit assoziiert ist. Die Überlegung, dass der Begriff „Familienunternehmen“ nun selbst ein Gütesiegel geworden ist, war Ausgangspunkt einer Imagestudie, die das WIFU im Zusammenhang mit dem 10. Kongress für Familienunternehmen an der Universität Witten/Herdecke durchgeführt hat.

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Neuer Band in der WIFU-Schriftenreihe erschienen

 

Organisation der Unternehmerfamilie in Stämmen von Dr. Jakob Ammer.

 

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