Forschungskooperation mit der Hénokiens Association

Zwischen der Hénokiens Association (Frankreich) und dem Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU), vertreten durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Andrea Calabrò und Prof. Dr. Tom A. Rüsen, wurde eine Forschungskooperation im Januar 2015 initiiert mit dem Ziel, die Forschung auf dem Gebiet der Familienunternehmen mit einem besonderen Blick auf den nachhaltigen Erfolg von langlebigen Familienunternehmen voranzutreiben.

Die Hénokiens Association ist eine Non-Profit-Organisation von Familienunternehmen und zweihundertjährigen Unternehmen. Gegründet wurde sie 1981. Ziel der Organisation ist es, die weltweiten Mitgliedschaften basierend auf einer Philosophie weiterzuentwickeln: der Wert des Konzeptes Familienunternehmen als realisierbare Alternative zu multinationalen Unternehmen.

Die Forschungskooperation hat das Ziel, verschiedene ausgesuchte Familienunternehmen zu untersuchen und Fallbeispiele zu Lehr- und Forschungszwecken zu erstellen. Das erste Fallbeispiel wurde über die Friedr. Schwarze & Schlichte GmbH & Co. KG erstellt. Diese Firma bot eine ausgezeichnete Möglichkeit, die einzigartigen Charakteristika zu analysieren, die es dem Unternehmen ermöglichten, mehr als 300 Jahre zu überleben. Neben den Governance-Strukturen und -Mechanismen wurden die Nachfolgeprozesse und die Marktbedingungen analysiert. Das Ergebnis ist ein Fallbeispiel, das bereits an der INSEAD Business School (Frankreich) öffentlich präsentiert wurde und öffentlich zugänglich ist. Weitere Fallbeispiele werden vorbereitet.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Andrea Calabrò, Prof. Dr. Tom A. Rüsen

Neuer Band in der WIFU-Schriftenreihe erschienen

 

Organisation der Unternehmerfamilie in Stämmen von Dr. Jakob Ammer.

 

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