Der Praxisleitfaden „Primär- und Sekundärvermögen von Unternehmerfamilien“ (2026), herausgegeben von Hermut Kormann und Tom A. Rüsen, ordnet Vermögen in Unternehmerfamilien entlang einer zentralen Unterscheidung: dem Primärvermögen „Familienunternehmen“ und dem Sekundärvermögen außerhalb des Haftungs- und Entscheidungsradiusdes Unternehmens. So entsteht ein klarer Rahmen, um Risiken, Liquidität und Übertragbarkeit von Vermögensbestandteilen einzuordnen.
Im Fokus stehen Nutzen- und Zielprofile des Sekundärvermögens – sicherheitsorientiert (z. B. Vorsorge und Übergang) und wachstumsorientiert (z. B. Portfolioaufbau bis hin zu weiteren unternehmerischen Beteiligungen). Der Praxisleitfaden macht deutlich, dass Ziele unterschiedliche Anlage- und Governance-Logiken erfordern, insbesondere wenn Liquiditätsbedarfe von GesellschafterInnen mit der Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens kollidieren.
Abschließend skizziert die Publikation Leitplanken für ein ganzheitliches Vermögensmanagement: Transparenz über Vermögenspositionen, klare Ausschüttungs- und Finanzierungsgrundsätze sowie an Zielkategorien ausgerichtete Anlageprinzipien. Damit liefert die Publikation einen praxisnahen Orientierungsrahmen für Unternehmerfamilien, die ihre Vermögensstruktur nicht nur absichern, sondern zugleich als strategische Ergänzung zur Zukunftsfähigkeit des Familienunternehmens weiterentwickeln wollen.
Auteur(e) :
Année de publication :
Type de publication :
Mots-clés :
Entreprise familiale
Patrimoine familial
Gestion des risques
famille d'entrepreneurs
Fortune
En savoir plus
Bonjour, je suis Callista !Avez-vous une question sur le thème des "entreprises familiales et des familles d'entrepreneurs" ?