In der „4. WIFU-Matinee „Konfliktanfälligkeiten Mentaler Modelle“ (2025) sprechen Prof. Dr. Tom A. Rüsen und Prof. Dr. Heiko Kleve über mentale Modelle in Unternehmerfamilien und deren Bedeutung für Konflikte in Familienunternehmen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie grundlegende Denk- und Bewertungsmuster darüber entscheiden, was Unternehmerfamilien als richtige Führung, passende Governance, angemessene Kontrolle oder legitime Nachfolge verstehen.
Der Beitrag stellt vier zentrale mentale Modelle vor: die patriarchale bzw. matriarchale Logik, die operativ tätige Familie, die aktive Eigentümerfamilie und die Investorenfamilie. Jedes Modell eröffnet spezifische Möglichkeiten, bringt aber auch eigene Konfliktrisiken mit sich – etwa bei Generationswechseln, Rollenverteilungen, Kompetenzfragen, Eigentumsentscheidungen oder der Zusammenarbeit mit familienexternem Management.
Tom Rüsen und Heiko Kleve machen deutlich, dass Konflikte häufig entstehen, wenn unterschiedliche Familienmitglieder verschiedene mentale Modelle vertreten oder ein Modellwechsel nicht bewusst gestaltet wird. Die WIFU-Matinee bietet damit einen fundierten Impuls für Unternehmerfamilien, die ihr Selbstverständnis reflektieren, künftige Governance-Strukturen klären und ihre Entscheidungsfähigkeit langfristig sichern möchten.
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Impresa familiare
Struttura di governance
Conflitti
Modelli Mentali
Famiglia di imprenditori
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Ciao, sono Callista!Lei ha una domanda nell'ambito tematico "Imprese familiari e famiglie imprenditoriali"?