Mentale Modelle in Familienunternehmen

Kurze Einführung

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Ulteriori informazioni

Der Vortrag widmet sich dem Konzept mentaler Modelle im Kontext von Familienunternehmen. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Unternehmerfamilien ihr Unternehmen, ihre Verantwortung und ihre Rolle über Generationen hinweg verstehen. Im Zentrum steht dabei das transgenerationale Moment: Familienunternehmen sind nicht allein durch Eigentum oder Führung geprägt, sondern durch den Anspruch, das Unternehmen an die nächste Generation weiterzugeben und langfristig „enkelfähig“ zu gestalten.

Der Beitrag verdeutlicht, dass diese langfristige Orientierung weitreichende Auswirkungen auf unternehmerische Entscheidungen hat – etwa im Umgang mit Mitarbeitenden, KundInnen, LieferantInnen, Finanzierungsstrukturen oder strategischen Investitionen. Familienunternehmen folgen dabei häufig einer eigenen Logik, die sich von anonymen Publikumsgesellschaften oder rein renditeorientierten InvestorInnen unterscheidet. Das darin liegende Vertrauenskapital kann insbesondere in Zeiten von Fachkräftemangel, internationalem Wettbewerb und wachsender Unsicherheit einen bedeutenden Vorteil darstellen.

Zugleich macht der Beitrag deutlich, dass mentale Modelle auch Risiken bergen können. Strategische Starrheit, mangelnde Veränderungsbereitschaft, nicht sichtbare Einflussstrukturen innerhalb der Unternehmerfamilie oder unzureichend eingebundene Mitglieder der NextGen können die Zukunftsfähigkeit eines Familienunternehmens gefährden. Der Beitrag sensibilisiert dafür, familieninterne Dynamiken, generationsbezogene Perspektiven und informelle EntscheidungsträgerInnen systematisch mitzudenken. Damit bietet er wertvolle Impulse für familienexternes Management, GesellschafterInnen, Gremienmitglieder und Unternehmerfamilien, die die spezifische Wirkungsweise des Familienfaktors besser verstehen und konstruktiv nutzen möchten.

Rüsen, Tom A.

Autore/Autrice:

Anno di pubblicazione:

2026

Tipo di pubblicazione:

Video

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