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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen eine weitere Digitalausgabe von WIFU 360° präsentieren zu können. Mit diesem Format blickt die WIFU-Stiftung auf Ereignisse der vergangenen Monate zurück, gibt Einblicke in ausgewählte Aktivitäten und Projekte und informiert über die kommenden Veranstaltungstermine.

Nach dem »Editorial« erwarten Sie folgende Inhalte:
RÜCKBLICK | Veranstaltungen | Neuerscheinungen
EINBLICK | Neue Website | Forschungsdashboard | Spendenaufruf | WIFU-Events-App
AUSBLICK | 29. Kongress für Familienunternehmen | Veranstaltungsübersicht
EDITORIAL
Liebe Freundinnen und Freunde der WIFU-Stiftung, liebe Trägerkreismitglieder,

Wissen zu teilen und den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern, gehört zu den Kernaufgaben der WIFU-Stiftung. Wie wir diese Aufgabe erfüllen, hat sich in den vergangenen Monaten spürbar verändert. Seit Juli ist unsere neue Website online, die mit der WIFU-Online-Bibliothek einen zentralen Anlaufpunkt für Wissen rund um Familienunternehmen bietet. Und mit dem WIFU@Praxisseminar, dem WIFU Lunch & Learn, der WIFU-Wissenssafari und den WIFU-Wissensnuggets sind vier neue Formate entstanden, die Forschungsergebnisse kompakt und adressatengerecht vermitteln.

Dahinter steht eine bewusste Entscheidung: Forschung soll nicht nur gefördert, sondern so aufbereitet werden, dass unterschiedliche Personenkreise sie in ihrer Praxis nutzen können. Ein Praxisleitfaden erreicht andere Menschen als ein Kurzvideo, ein Arbeitskreis andere als eine Mittagssession per Zoom. Diese Vielfalt bauen wir weiter aus.

Ohne das Engagement unseres Trägerkreises wären all diese Weiterentwicklungen nicht möglich. Umso mehr freue ich mich über die jüngsten Neuzugänge, darunter die Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG (Nordheim), die MZM Jacob GmbH (Ennepetal) und die VAERING SE & Co. KG (Hamburg). Ihnen allen ein herzliches Willkommen im Kreis der WIFU-Träger!

Ich wünsche eine anregende Lektüre – und viel Freude beim Entdecken unseres neuen Webauftritts.

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Prof. Dr. Tom A. Rüsen
Geschäftsführender Vorstand der WIFU-Stiftung
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Hinweis: Zugunsten des Leseflusses wird im Folgenden auf die Angabe von akademischen Titeln verzichtet.
RÜCKBLICK
VERANSTALTUNGEN
Formate für Mitglieder des WIFU-Trägerkreises
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WIFU-Trägersitzung
Die 43. WIFU-Trägersitzung am 19. März in Dortmund widmete sich der Rolle von Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partnern in Unternehmerfamilien. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) und der EBS Universität für Wirtschaft und Recht diskutierten Mitglieder des Trägerkreises über Zugehörigkeit, Verantwortung, Rollenverständnis und persönliche Lebensgestaltung.

Erfahrungsberichte und Impulse von Tom Rüsen, Marcel Megerle (FUTUN), David Klett (Klett Lernen und Information GmbH) und Frank Stangenberg-Haverkamp (E. Merck KG) eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf Familienstrategien, Zugehörigkeitsmuster und Erwartungen. Die Ausführungen führten vor Augen, wie individuell Unternehmerfamilien zwischen Offenheit, Abgrenzung und Verantwortungsübernahme eigene Wege finden.

Am Nachmittag vertieften ein Peripatos (»Gespräch im Gehen«) und eine Plenumsdiskussion den Transfer in die eigene Familienpraxis. Weitere Programmpunkte waren die feierliche Aufnahme neuer Stiftungsträgerinnen und -träger sowie eine Poster-Vernissage, bei der unter anderem geförderte Forschungsprojekte vorgestellt wurden.

WIFU@MidGen-Trägersitzung
Unter dem Leitthema »Eltern sein & Nachfolge im Familienunternehmen: Zwischen Kindergeschrei und Entscheidungen im Top-Management« fand die 19. WIFU@MidGen-Trägersitzung am 29. Januar in Bremen statt. Im Zentrum stand die Frage, wie sich Elternschaft, operative Verantwortung und Nachfolge miteinander vereinbaren lassen. Gastgeberin Alina Armerding (HANSA-FLEX AG) gab praxisnahe Einblicke in die Verbindung von Familienleben, Managementverantwortung und Nachfolgegestaltung.

Eine zentrale Erkenntnis: Gerade in Nachfolgephasen treffen familiäre, persönliche und unternehmerische Erwartungen unmittelbar aufeinander. Entsprechend wichtig ist es, Rollen und Zuständigkeiten frühzeitig offen anzusprechen und gemeinsam zu reflektieren. Patentrezepte gibt es nicht; tragfähige Lösungen müssen zur jeweiligen familiären und unternehmerischen Situation passen.

WIFU-Arbeitskreis »Familienexternes Management in Familienunternehmen«
Der 2. WIFU-Arbeitskreis »Familienexternes Management in Familienunternehmen« kam am 15. Januar in Bonn zusammen und befasste sich mit Mentalen Modellen von Unternehmerfamilien. Diese beschreiben unausgesprochene Werte, Überzeugungen und Erwartungen dazu, wie Familie, Eigentum und Unternehmen zusammenwirken, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Rolle familienexterne Führungskräfte übernehmen. Nach einem wissenschaftlichen Impuls von Tom Rüsen reflektierten die Teilnehmenden eigene Denkmuster und deren Bedeutung für die Zusammenarbeit mit der Eigentümerfamilie. Gastgeber Benjamin Schulte (Comma Soft AG) ergänzte Einblicke aus der Unternehmenspraxis.

Am 9. Juli folgte der 3. Arbeitskreis dieser Reihe in Biberach an der Riß bei Robert Omagbemi (Handtmann Service GmbH & Co. KG). Der Fokus lag diesmal auf Family Business Governance, Rollenklärung und Entscheidungsräumen im Zusammenspiel von Unternehmerfamilie und familienexternem Management. Ein Rundgang durch die Albert Handtmann Maschinenfabrik rundete das Treffen ab.

WIFU-Arbeitskreis »Management der Unternehmerfamilie«
Wer gehört zur Unternehmerfamilie – und nach welchen Kriterien? Mit dieser Frage befasste sich der 23. WIFU-Arbeitskreis »Management der Unternehmerfamilie« am 19. Februar bei der igefa SE & Co. KG in Blankenfelde-Mahlow. Die Runde um Julia Del Pino Latorre und Kai Kruse (beide igefa) beschäftigte sich mit den grundlegenden Regeln sozialer Systeme wie Zugehörigkeit, Bindung und Seniorität sowie ihrem Verhältnis zu Zukunfts-, Leistungs- und Fähigkeitsorientierung.

Die Gespräche machten deutlich, dass die Abgrenzung einer Unternehmerfamilie alles andere als selbstverständlich ist: Welche Rechte und Pflichten sind mit der Zugehörigkeit verbunden? Welche Rolle spielen Familienverfassung, Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partner? Und wie wirken sich Veränderungen durch Scheidung oder Anteilsverkäufe aus? Der intensive Austausch zeigte, wie wichtig klare und zugleich familienindividuell tragfähige Regelungen sind.

Das 15. Online-Treffen des Arbeitskreises am 22. Juni befasste sich mit Konflikten und Konfliktmanagement in Unternehmerfamilien. Statt Konflikte allein als Problem zu betrachten, richtete sich der Blick auf die Voraussetzungen, unter denen schwierige Auseinandersetzungen konstruktiv bearbeitet werden können. Die Teilnehmenden reflektierten eigene Erfahrungen mit herausfordernden Situationen und arbeiteten heraus, welche Faktoren zu tragfähigen Lösungen beitragen.

Dabei zeigte sich: Werden Konflikte früh angesprochen, unterschiedliche Perspektiven einbezogen und bei Bedarf externe Unterstützung genutzt, können neue Handlungsoptionen entstehen. So kann aus Ausgrenzung wieder Einbeziehung werden, aus festgefahrenen Positionen ein neuer Dialog und aus belastenden Situationen ein gemeinsamer Lernprozess.

Der 24. WIFU-Arbeitskreis folgte am 2. und 3. September in Pinneberg. Unter dem Titel »Doing Business Family – Die NextGen wirksam einbinden« standen zwei Fragen im Zentrum: Wie gelingt es Unternehmerfamilien, Zusammenhalt, Zugehörigkeit und gemeinsame Verantwortung über Generationen hinweg immer wieder neu herzustellen? Und wie lässt sich die NextGen beteiligen, wenn sie zwischen Nähe und Eigenständigkeit, Tradition und Veränderung steht?

Gastgeber waren Patrick Nordmann (Georg Nordmann Holding AG) sowie David Landskron und Matthias Schönleben-Kübel (beide Perpetual Investors GmbH/Investment Office der Familie Wilsdorf). Die beiden Familienvertreter stellten das Young-Generation-Konzept vor, das bei Perpetual Investors Anwendung findet. Einen fachlichen Impuls setzte Heiko Kleve (WIFU) mit einer Einführung in die drei Säulen des Doing-Business-Family-Hauses. In einer Fallwerkstatt brachten die Teilnehmenden eigene Praxisbeispiele ein. Ein Rahmenprogramm am Vorabend führte durch die Handelskammer Hamburg und die Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv.

Als weitere Referierende wirkten Tom Rüsen und Magdalena Wendt (WIFU) mit.

Formate für Mitglieder von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien
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Kongress für Familienunternehmen
Mehr als 350 Gäste folgten am 20. und 21. März der Einladung zum 28. Kongress für Familienunternehmen an der Universität Witten/Herdecke. Unter dem Leitmotiv »Mosaik – vertraute Muster neu gestalten« tauschten sie sich über aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Familienunternehmertums aus. Die Schirmherrschaft übernahm Michael Otto (Otto Group & Umweltstiftung Michael Otto).

Der Kongress wurde von den Studierenden Laura Riegel, Johannes Geyer, Tom Czerwonka, Henry Nolden-Temke und Laurin Drescher konzipiert und organisiert. Die WIFU-Stiftung sowie das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) begleiteten das Team dabei fachlich und organisatorisch.

Ein besonderes Angebot für die nächste Generation von Familienunternehmerinnen und Familienunternehmern war erneut die von Anne Heider (WIFU) geleitete Nachfolgeakademie, die mit rund 80 Teilnehmenden auf großes Interesse stieß. Bestandteil war auch wieder der beliebte »Generationendialog«, der die Kinder- und Elterngenerationen zusammenführte und dadurch den intergenerationalen Dialog stärkte. Als Schirmherrinnen konnten Pia Albers und Laura Bunz (beide ELA Container GmbH) gewonnen werden.

Auch das Workshopprogramm wurde von Mitgliedern des WIFU-Netzwerks mitgestaltet. Zu den vielfältigen Angeboten zählten beispielsweise Workshops mit Heiko Kleve zu Family Governance und zum Umgang mit hohem Vermögen, mit Thomas Clauß zu den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt, mit Tom Rüsen zu Familiendynamiken und Sicherheitsaspekten in Unternehmerfamilien sowie mit Rudolf Wimmer zum Zusammenspiel der Generationen. Darüber hinaus bereicherten weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmenspraxis, Beratung und Wissenschaft das Programm mit theoretischem Fachwissen und praktischen Erfahrungen.
WIFU-Forum Familienunternehmen
Das 85. WIFU-Forum Familienunternehmen fand am 30. Juli bei der PETER/LACKE GmbH in Hiddenhausen statt. Unter dem Leitthema »In die nächste Generation führen: Erfolgsfaktoren für eine gelungene Nachfolge« ging es um die Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten, den Übergang von Führung und Eigentum sowie um die Bedeutung von Werten, Unternehmenskultur und familiären Dynamiken im Rahmen von Nachfolgeprozessen.

Nach einem wissenschaftlichen Impuls von Tom Rüsen zur Bedeutung und Komplexität unternehmerischer Nachfolge berichteten Andreas Peter, David Peter und Moritz Peter (alle PETER/LACKE GmbH) von ihren eigenen Erfahrungen. Die Unternehmensgruppe bot dabei ein anschauliches Praxisbeispiel: David Peter ist seit Ende 2015 als Vertreter der fünften Generation Alleininhaber von PETER/LACKE, während Andreas Peter die Gruppe weiterhin als Generalbevollmächtigter begleitet.

Eine Werksbesichtigung und die anschließende Reflexion in Kleingruppen ermöglichten es den Teilnehmenden, die gewonnenen Erkenntnisse auf die Situation ihrer eigenen Familienunternehmen zu übertragen.

Das 87. WIFU-Forum Familienunternehmen am 10. September in Worms stand ganz im Zeichen der weiblichen Nachfolge. Unter dem Titel »Töchter in der Nachfolge: Erfolgsfaktoren für einen gelungenen Generationswechsel« diskutierten die Teilnehmenden, wie der Generationenwechsel in Unternehmerfamilien erfolgreich gestaltet werden kann. Im Fokus standen dabei insbesondere die Erfahrungen von Töchtern auf dem Weg in unternehmerische Verantwortung. Gastgeberin Alexandra Kohlmann (ROWE Mineralölwerk GmbH) und Lis Hannemann-Strenger (Strenger Holding GmbH) gaben persönliche Einblicke in ihre Nachfolgewege und berichteten über Chancen, Herausforderungen und prägende Erfahrungen. Tom Rüsen ergänzte diese Praxisperspektiven um einen wissenschaftlichen Impuls, der zentrale Erfolgsfaktoren sowie besondere Dynamiken weiblicher Nachfolge einordnete.

Neben den Vorträgen bot das Forum wieder ausreichend Raum für persönliche Reflexionen in Kleingruppen und den vertraulichen Austausch unter den Teilnehmenden.

WIFU@Nachfolge-Stammtisch
»Tabu war gestern, reden wir über Vermögen« lautete das Motto des WIFU@Nachfolge-Stammtischs »Frühjahrstreffen 2026«, der am 3. Februar online zusammenkam. Unter der Leitung von Anne Heider (WIFU) setzten sich die Teilnehmenden mit den verschiedenen Facetten von Vermögen und Wealth Identity auseinander, also mit der eigenen Haltung zu Besitz und Verantwortung.

In Kleingruppen und im Plenum erörterten die Teilnehmenden, wie Gespräche über Geld, Vermögen, Verantwortung und gegenseitige Erwartungen in unterschiedlichen sozialen Kontexten, etwa in der Unternehmerfamilie, im Freundeskreis oder in Partnerschaften, gelingen können. Johanna Schirmer (Irene Gantz GmbH & Co. KG) gewährte dabei persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen mit Nachfolge, Vermögen und Verantwortung.

Als zentrale Erkenntnis blieb: Vermögenskompetenz entsteht nicht allein durch theoretisches Wissen. Ebenso wichtig sind Reflexion, Erfahrung und Dialog.

WIFU-Online-Forum
Seit Jahresbeginn hat die WIFU-Stiftung sechs Online-Foren ausgerichtet:

Den Auftakt machte am 23. Februar das 69. WIFU-Online-Forum. Unter dem Titel »Die Kraft der Generationen. Von erfolgreichen Unternehmerfamilien lernen« zeigte Heiko Kleve (WIFU), wie generationenübergreifendes Denken, Zusammenhalt und unternehmerische Verantwortung ineinandergreifen.

Am 2. März stand im 70. WIFU-Online-Forum der Search Fund als Alternative zur familieninternen Unternehmensnachfolge im Mittelpunkt. Oliver Steinki (sioso GmbH) und Urs Weingart (Transporter Industry International GmbH) zeigten anhand eigener Erfahrungen, welche Chancen dieses Modell eröffnet und welche Herausforderungen es mit sich bringt.

Beim 71. WIFU-Online-Forum am 27. April ging es um den Teilverkauf von Unternehmensanteilen. Moritz Koch (VAERING SE & Co. KG), Inna Gehrt (Ackermans & van Haaren) und Alexander Kretzberg (Goldman Sachs Bank Europe SE) verdeutlichten, wie Minderheitsbeteiligungen strategische Spielräume eröffnen können und welche Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse sie in Unternehmerfamilien auslösen.

Das 72. WIFU-Online-Forum am 18. Mai rückte die WIFU-Studie »Töchter in der Unternehmensnachfolge« in den Mittelpunkt. Tom Rüsen stellte die zentralen Ergebnisse vor und beleuchtete dabei insbesondere veränderte Rollenbilder, Kriterien bei Nachfolgeentscheidungen sowie spezifische Herausforderungen weiblicher Nachfolge. Beiträge von Evelyne de Gruyter (Verband deutscher Unternehmerinnen) und Dania Hückmann (Merz Holding GmbH & Co. KG) brachten ergänzende Perspektiven aus der Praxis ein.

Wie sich innerhalb einer Unternehmerfamilie tragfähiger Konsens entwickeln lässt, diskutierten die Teilnehmenden des 74. WIFU-Online-Forums am 27. Juli. Unter dem Titel »Familienstrategie entwickeln & leben« ging es um gemeinsame Werte, Rollen und Regeln sowie um die generationenübergreifende Entwicklung und Verankerung von Familienstrategie. Praxisimpulse lieferten Gitta und Moritz Neuhaus-Galladé (J. D. Neuhaus GmbH & Co. KG).

Das 75. WIFU-Online-Forum am 31. August behandelte das Thema »Ordnungen der Macht – Wie Unternehmerfamilien tragfähige Entscheidungen treffen und durchsetzen«. Der Teilnehmerkreis tauschte sich darüber aus, wie Macht entsteht und legitimiert wird, wie Entscheidungs- und Einflussstrukturen gestaltet werden können und welche Folgen unklare Zuständigkeiten haben. Impulse brachten Heiko Kleve (WIFU) und Florian Schwanhäußer (Schwanhäußer Industrie Holding GmbH & Co. KG) ein.

Symposium »Familienexternes Management«
Am 12. Mai richteten die WIFU-Stiftung und Egon Zehnder das 1. Symposium »Familienexternes Management« bei der Egon Zehnder International GmbH in Düsseldorf aus. Unter dem Titel »Vettern auf Zeit: Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit von Unternehmerfamilien und familienexternem Management« ging es um die Anforderungen, die entstehen, wenn operative Verantwortung auf familienexterne Führungskräfte übergeht und sich die Unternehmerfamilie von einer operativ tätigen Familie zu einer aktiven Eigentümerfamilie entwickelt.

Tom Rüsen zeigte, wie Werte, Rollen und Verhaltenserwartungen das Zusammenspiel von Unternehmerfamilie und familienexternem Management prägen (Teil 1 | Teil 2). Michael Meier (Egon Zehnder International GmbH) sprach über die Auswahl, Bindung und den wirksamen Einsatz familienexterner Führungskräfte. Hagen Duenbostel (KWS SAAT SE & Co. KGaA) berichtete unter dem Titel »Generationenwechsel im Dienst der KWS« aus der Unternehmenspraxis.

In den Kleingruppen reflektierten die Teilnehmenden positive und herausfordernde Erfahrungen der Zusammenarbeit, Grenzen der jeweiligen Rollen und entstehende Spannungen. Daneben betrachteten sie geeignete Governance-Elemente im Zusammenspiel von Familie, Management und Gremien. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt und diskutiert.

Tipp: Vertiefen Sie Ihr Wissen rund um familienexternes Management mit dem thematisch passenden WIFU-Praxisleitfaden.

WIFU@Praxisseminar
Mit dem WIFU@Praxisseminar startete die WIFU-Stiftung am 2. Juli ein neues Veranstaltungsformat. Die Premiere unter dem Titel »Das kleine 1x1 der Vermögensanlage« fand im Bankhaus Metzler in Frankfurt statt. Gastgeberin war Elena von Metzler, die gemeinsam mit ihren Kollegen Julian Albrecht, Jonas Herdegen, Lukas Schmidt, Mario Mattera und Carolin Schulze Palstring (alle Bankhaus Metzler) vor Ort war. Die Vertreterinnen und Vertreter des Bankhauses boten insgesamt vier Seminarblöcke an, die die Grundlagen der Kapitalanlage aufgriffen: Inflation und Werterhalt, Risiko und Rendite, Asset Allocation sowie Anlegerpsychologie.

Bewusst verzichtete das Seminar auf konkrete Anlageempfehlungen. Ziel war es vielmehr, Mitglieder von Unternehmerfamilien darin zu stärken, Vermögensfragen einzuordnen und Gespräche mit Fachleuten auf Augenhöhe führen zu können.
Offene Formate für Interessierte aus Praxis und Wissenschaft
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WIFU-Matinee
Die virtuelle WIFU-Matinee widmete sich in vier aufeinander aufbauenden Ausgaben einem für Unternehmerfamilien zentralen Handlungsfeld: der Entwicklung einer Familienstrategie. Tom Rüsen und Arist von Schlippe (WIFU) orientierten sich in ihren Gesprächen an den zwölf Themenfeldern des in Witten entwickelten WIFU-Prozessmodells der Familienstrategieentwicklung.

Die 8. Matinee am 3. März eröffnete die Reihe und ordnete Bedeutung und Funktion von Familienstrategien grundlegend ein. Die 9. Matinee am 19. Mai griff die ersten beiden Themenfelder auf: Warum wollen wir Unternehmerfamilie bleiben, und wer gehört zur Unternehmerfamilie? In der 10. Matinee am 7. Juli ging es um die Werte und Ziele der Unternehmerfamilie sowie um die Entwicklung eines gemeinsamen Zukunftsbildes. Die 11. Matinee am 25. August behandelte die Rolle und Funktion von Familienmitgliedern im Unternehmen.

Die Reihe macht deutlich: Familienstrategie ist weit mehr als die Festlegung von Regeln oder Strukturen. Sie ist ein gemeinsamer Verständigungsprozess, in dem Unternehmerfamilien ihre Vorstellungen von Verantwortung, Zusammenhalt und Zukunft klären und weiterentwickeln.

Alle vier Ausgaben stehen als Podcast in der WIFU-Online-Bibliothek zur Verfügung.

WIFU-Wissenssafari
Die WIFU-Wissenssafari startete am 6. August auf YouTube und LinkedIn. Im Kern ging es um die Frage, wie sich auf der WIFU-Website benötigte Informationen schnell finden lassen. In einer rund einstündigen Tour führten Tom Rüsen und Irka Glock (WIFU-Stiftung) durch die wichtigsten Funktionen der Website.

Ein Schwerpunkt lag auf der WIFU-Online-Bibliothek, die mehr als 850 Medien bündelt, darunter Praxisleitfäden, Studien, Podcasts und Videos. Vorgestellt wurde zudem die KI-gestützte Bibliotheksassistentin Callista. Anhand konkreter Fragestellungen demonstrierten die Referierenden, wie der Chatbot passende Inhalte recherchiert, einordnet und für aktuelle Herausforderungen nutzbar macht.

WIFU Lunch & Learn
Am 22. Juli hatte ein weiteres digitales Format Premiere: WIFU Lunch & Learn. Das Konzept: In kompakten Zoom-Sessions zur Mittagszeit erhalten Interessierte Einblick in aktuelle Forschung zu Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Den Auftakt machte Arist von Schlippe (WIFU) mit der Ausgabe »Konflikte und Konfliktmanagement – Teil 1: Wie ein ›Konfliktsystem‹ entsteht«. Dabei ging es darum, wie Konflikte entstehen, sich von ihrem ursprünglichen Anlass lösen und gerade in Unternehmerfamilien eine Eigendynamik entwickeln. Am 9. September wurde die Reihe mit Teil 2 »›Erster‹ sein – auf dem Karussell der Empörung!« fortgesetzt.

Beim 2. Lunch & Learn am 12. August rückte das Generationendenken in Unternehmerfamilien in den Mittelpunkt. Jennifer Wulfes (WIFU) präsentierte Forschungsergebnisse zu den Perspektiven von NextGen, MidGen und SeniorGen. Dabei beleuchtete sie insbesondere Fragen von Verantwortung, Kontinuität und Identifikation mit Familie und Unternehmen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, wie stark Erfahrungen, Rollenbilder und Erwartungen die Perspektiven der einzelnen Generationen prägen. Zugleich zeigte sich, wie wichtig das Verständnis dieser unterschiedlichen Sichtweisen für ein gelingendes Miteinander in Unternehmerfamilien ist. 

KONFERENZTEILNAHMEN MIT AWARD-VERGABE
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Auf zwei internationalen Konferenzen vergab die WIFU-Stiftung erneut Auszeichnungen für besonders praxisrelevante Forschung zu Familienunternehmen und Unternehmerfamilien.

Der im Rahmen der IFERA-Jahreskonferenz (9. bis 12. Juni in Neapel) verliehene Best Paper Contribution to Practice Award ging an Simone Møkster (Centre for Family Entrepreneurship and Ownership – CeFEO), Lena Jungell (Hanken School of Economics) und Kajsa Haag (Jönköping International Business School). In ihrem Beitrag zur Entwicklung von Eigentümerkompetenz zeigen die Autorinnen auf, wie Unternehmerfamilien gemeinsam mit externen Beraterinnen und Beratern heutige und künftige Eigentümergenerationen auf die verantwortungsvolle Wahrnehmung ihrer Rolle vorbereiten können.

Auf der EURAM-Jahreskonferenz (16. bis 19. Juni in Kristiansand, Norwegen) wurden Jennifer Wulfes und Anne Heider (beide WIFU), Nadine Kammerlander (WHU – Otto Beisheim School of Management) sowie Tom Rüsen mit dem Best Paper Award der Fach- und Interessengruppe Familienunternehmen (EURAM Family Business SIG) ausgezeichnet. Ihr Beitrag untersucht generationenspezifische Unterschiede in Unternehmerfamilien und entwickelt auf Grundlage des Socioemotional-Wealth-Konzepts einen theoretischen Bezugsrahmen. Die Ergebnisse greifen Fragestellungen auf, die sowohl für die Forschung als auch für die Praxis von Unternehmerfamilien von hoher Relevanz sind.

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NEUERSCHEINUNGEN (AUSWAHL)
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PRAXISLEITFÄDEN & STUDIEN
  • Gessner, P.; Holtz, O. & Rüsen, T. A. (2026): 6. »wir«-Barometer: So sichern Unternehmerfamilien ihr Vermögen. Ergebnisse einer Umfrage unter Gesellschaftern von großen und mittelgroßen Familienunternehmen in Deutschland. In Kooperation mit Pictet Private Wealth Management Deutschland und der WIFU-Stiftung.
  • Kleve, H. (2026): Die Ordnungen der Macht – Einfluss und Entscheidungsfindung in Unternehmerfamilien. Praxisleitfaden der WIFU-Stiftung. Witten: WIFU-Stiftung.
  • Kormann, H. & Rüsen, T. A. (2026): Primär- und Sekundärvermögen von Unternehmerfamilien – Ein ganzheitlicher Blick auf Vermögensquellen und Vermögensformen. Praxisleitfaden der WIFU-Stiftung. Witten: WIFU-Stiftung.
  • Kretzberg, A.; Droege, C. & Husmann, A. (2026): Veräußerung einer Minderheitsbeteiligung am Familienunternehmen – Beweggründe, Strukturen und Gestaltungsmöglichkeiten. Praxisleitfaden der WIFU-Stiftung. Witten: WIFU-Stiftung.
  • Lorenz, F. & Clauß, T. (2026): Kommunikation der digitalen Transformation in Familienunternehmen – Orientierung für den Umgang mit unterschiedlichen Akteuren. Praxisleitfaden der WIFU-Stiftung. Witten: WIFU-Stiftung.
  • Rüsen, T. A.; Engelmann, S. & Orenstrat, R. (2026): Familienunternehmertum im Blick – Fragen, die Mitglieder von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien aktuell bewegen. Studie der WIFU-Stiftung. Witten: WIFU-Stiftung.
  • Rüsen, T. A.; Jungk, S. & Orenstrat, R. (2026): Töchter in der Unternehmensnachfolge – Historische Einordnung, aktuelle Trends und Entwicklungen. Studie der WIFU-Stiftung. Witten: WIFU-Stiftung.
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WIFU-WISSEN GOES INTERNATIONAL

Die WIFU-Stiftung treibt die Internationalisierung ihres Wissensangebots weiter voran:

In der WIFU-Online-Bibliothek stehen inzwischen fünf Praxisleitfäden in japanischer, sieben in chinesischer und 15 in englischer Sprache zur Verfügung. Die Veröffentlichungen widmen sich zentralen Themen des Familienunternehmertums, von Familienstrategie und Mentalen Modellen über Kommunikation und Loslassen in Nachfolgeprozessen bis hin zur weiblichen Nachfolge.

Das englischsprachige Angebot wurde zuletzt um den Praxisleitfaden Non-family Management in Family Businesses erweitert. Zudem erscheint erstmals ein WIFU-Praxisleitfaden auf Spanisch: Der Leitfaden zur Familienstrategieentwicklung von Tom Rüsen, Arist von Schlippe und Torsten Groth ist unter dem Titel Desarrollo de estrategias familiares en familias empresarias verfügbar.

Mit dem kontinuierlichen Ausbau ihres mehrsprachigen Angebots stärkt die WIFU-Stiftung den internationalen Wissenstransfer und macht wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Impulse für Familienunternehmen und Unternehmerfamilien weltweit zugänglich.

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ARTIKEL & BÜCHER
  • Caspary, S. C. & Rüsen, T. A. (2026): Helping Daughters Become Successful Family Business Leaders. In: Entrepreneur & Innovation Exchange/FamilyBusiness.org, 11. Mai 2026.
  • Clauß, T. & Heider, A. K. (2026): Corporate Social Responsibility in Familienunternehmen. In: FuS – Zeitschrift für Familienunternehmen und Strategie, 01/2026, S. 16-21.
  • Engelmann, S.; Rüsen, T. A. & Orenstrat, R. (2026): Was Familienunternehmen aktuell bewegt – Fragestellungen und relevante Forschungspfade aus Sicht der Praxis. In: FuS – Zeitschrift für Familienunternehmen und Strategie, 04/2026, S. 119-126.
  • Heider, A. K.; Diekmann, M. & Nolden-Temke, H. (2026): Weit über reine Technologie hinaus – KI als Strategiefrage der Eigentümerfamilie. In: Die News – Fachzeitschrift für Familienunternehmen, Mai 2026.
  • Jungk, S. & Rüsen, T. A. (2026): Weibliche Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen – Aktuelle Entwicklung, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen. In: RFamU – Recht der Familienunternehmen, 05/2026, S. 242-246.
  • Kleve, H. (2026): Die Kraft der Generationen – Von erfolgreichen Unternehmerfamilien lernen. München: Langen Müller. ISBN 978-3-7844-3766-8.
  • Kleve, H. (2026): Die Verantwortung der Unternehmerfamilie – Eine sozial- und systemtheoretische Perspektive. In: FuS – Zeitschrift für Familienunternehmen und Strategie, 01/2026, S. 8-12.
  • Kleve, H. & Schulze, M. (2026): Zwischen Unternehmertum und Vermögen – Die Notwendigkeit doppelter Sozialisation in Unternehmerfamilien. In: FuS – Zeitschrift für Familienunternehmen und Strategie, 04/2026, S. 107-111.
  • Köllner, T. (2026): Die Übernahme von Verantwortung durch Unternehmerfamilien – Eine empirisch-praxeologische Perspektive. In: FuS – Zeitschrift für Familienunternehmen und Strategie, 01/2026, S. 13-15.
VIDEOS
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  • Family Businesses as Systems | The WIFU Perspective | Impuls von Tom Rüsen, 20.03.2026.
  • Understanding Family Businesses as Systems | WIFU Mental Models | Impuls von Tom Rüsen, 26.03.2026.
  • Buchlesung: Die Kraft der Generationen | Lesung von Heiko Kleve, 28.03.2026.
  • WIFU-Ringvorlesung: Statuserhalt im Kontext von Familienbeziehungen aus ungleichheitssoziologischer Perspektive | Vortrag von Nicole Burzan, 01.04.2026.
  • Mentale Modelle in Familienunternehmen | Kurze Einführung | Impuls von Tom Rüsen, 22.04.2026.
  • Mentale Modelle in Unternehmerfamilien – Governance, Nachfolge und Eigentümerstrategie | Impuls von Tom Rüsen, 29.04.2026.
  • WIFU-Impuls: Sehr liberale Praxis im Umgang mit Ehe- und Lebenspartnern | Impuls von Frank Stangenberg-Haverkamp, 06.05.2026.
  • WIFU-Impuls: Partnerwahl strategisch gedacht | Impuls von Marcel Megerle, 20.05.2026.
  • Die Kraft der Generationen | Heiko Kleve über erfolgreiche Unternehmerfamilien, 26.05.2026.
  • WIFU-Impuls: Ehe- & Lebenspartner in Unternehmerfamilien – Erwartungen, Spannungsfelder & Realität | Impuls von Tom Rüsen, 10.06.2026.
  • Unternehmensnachfolge für Töchter: Chancen und Herausforderungen in Familienunternehmen | Impuls von Tom Rüsen, 07.07.2026.
PODCASTS
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  • Ila-Talk (Gastgeber: Peter Klein)
    • Die Bedeutung von Unternehmerfamilien | Gast: Heiko Kleve, 30.07.2026.
  • Kontrafunk (Gastgeber: Philipp Bagus)
    • Wirtschaft und Gesellschaft: Die Unternehmerfamilie | Gast: Heiko Kleve, 21.04.2026.
  • WIFU-Matinee »Die Unternehmerfamilie und ihre Familienstrategie« (Gesprächspartner: Tom Rüsen & Arist von Schlippe)
    • 8. WIFU-Matinee, Teil 1 (3. März 2026) | Thema: Bedeutung und Funktion von Familienstrategien.
    • 9. WIFU-Matinee, Teil 2 (19. Mai 2026) | Thema: Warum wollen wir Unternehmerfamilie bleiben, und wer gehört zur Unternehmerfamilie?
    • 10. WIFU-Matinee, Teil 3 (7. Juli 2026) | Thema: Werte und Ziele der Unternehmerfamilie sowie das gemeinsame Zukunftsbild.
    • 11. WIFU-Matinee, Teil 4 (25. August 2026) | Thema: Rolle und Funktion von Familienmitgliedern im Unternehmen.
WIFU-WISSENSNUGGETS
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Mit den WIFU-Wissensnuggets vermittelt die WIFU-Stiftung wissenschaftliche Erkenntnisse in einem kurzen audiovisuellen Format. Es ergänzt das bestehende Medienangebot, indem es ausgewählte Inhalte kompakt und anschaulich aufbereitet.

Den Auftakt bilden sieben Beiträge auf der Basis der WIFU_kompakt-Folge »Wie aus Töchtern Nachfolgerinnen werden«. Themen sind unter anderem familiäre Erwartungen, die Rolle der Mutter im Nachfolgeprozess sowie Familienfreundlichkeit und Vielfalt als Zukunftsfaktoren.

  • Wie aus Töchtern Nachfolgerinnen werden – Folge 1
  • Zwischen »guter Tochter« und Nachfolgerin – Folge 2
  • Die Rolle der Mutter in der Nachfolge – Folge 3
  • Stadt oder Familienunternehmen? – Folge 4
  • Warum nur 16 % Nachfolgerinnen? – Folge 5
  • Familienfreundlichkeit und Nachfolge – Folge 6
  • Vielfalt als Zukunftsfaktor – Folge 7

Weitere Nuggets folgen.

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EINBLICK
NEUE WEBSITE DER WIFU-STIFTUNG
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Seit dem 14. Juli präsentiert sich die WIFU-Stiftung mit einem vollständig neu gestalteten Webauftritt. Eine klarere Struktur, eine intuitive Navigation und neue thematische Zugänge erleichtern den Zugriff auf Wissen rund um Familienunternehmen und Unternehmerfamilien sowie auf die vielfältigen Aktivitäten der Stiftung.

Herzstück der neuen Website ist die WIFU-Online-Bibliothek. Als zentrale Wissensplattform bündelt sie wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Familienunternehmen, Unternehmerfamilien und deren beratendes Umfeld. Mehr als 850 meist frei zugängliche Medienangebote – von Praxisleitfäden, Studien und Fachartikeln über Bücher und WIFU_kompakt-Ausgaben bis hin zu Videos und Podcasts – machen das WIFU-Wissen multimedial verfügbar. Das Angebot wird fortlaufend ausgebaut.

Auch auf der neuen Website führt die KI-gestützte Bibliotheksassistentin Callista durch die Bestände. Sie hilft dabei, passende Inhalte zu finden und wissenschaftlich fundiertes Wissen auf konkrete Fragestellungen aus der Praxis zu beziehen.

Mit dem Relaunch sind zugleich die technischen und strukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Inhalte in klassischen Suchmaschinen und in KI-gestützten Antwortsystemen besser gefunden werden.

Entdecken Sie den neuen Webauftritt der WIFU-Stiftung unter www.wifu.de!

» zur WIFU-Website
FAMILY BUSINESS RESEARCH DASHBOARD
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Wo wird weltweit zu Familienunternehmen geforscht, welche Institutionen prägen das Forschungsfeld, und welche Themen gewinnen international an Bedeutung? Antworten darauf gibt das neue Family Business Research Dashboard, eine Open-Access-Plattform. Sie vereint mehr als 9.500 Forschungspublikationen, 14.100 Autorinnen und Autoren, 21.900 Institutionen sowie 1.900 wissenschaftliche Fachzeitschriften.

Zentraler Bestandteil ist der Family Business Research Index 2026. Der Index ordnet die Publikationsleistung von Forschenden und Institutionen ein. Weitere Dashboardbereiche erschließen Forschungsthemen, Theorien und Methoden. So lassen sich globale Forschungsschwerpunkte identifizieren, passende Expertinnen und Experten finden und aktuelle Entwicklungen einordnen.

Entwickelt hat die WIFU-Stiftung das Dashboard gemeinsam mit dem Centre for Family Entrepreneurship and Ownership (CeFEO). Die International Family Enterprise Research Academy (IFERA) und FamilyBusiness.org begleiten das Projekt als internationale Partner.

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IHRE SPENDE FÜR PRAXISNAHES WISSEN
Welche Fragen müssen heute erforscht werden, damit Familienunternehmen morgen fundierte Entscheidungen treffen können? Mit der Studie Familienunternehmertum im Blick hat die WIFU-Stiftung zentrale Zukunfts- und Praxisfragen identifiziert und daraus 34 Forschungspfade entwickelt. Sie bilden eine Orientierung für Forschungsvorhaben, die unmittelbar an den Herausforderungen von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien ansetzen.

Doch Forschungsbedarf allein schafft noch keine neuen Erkenntnisse. Um diese Themen wissenschaftlich zu bearbeiten und praxisrelevante Handlungsempfehlungen zu entwickeln, ist die WIFU-Stiftung auf Unterstützung angewiesen.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Forschung mit direktem Praxisbezug und leisten einen wichtigen Beitrag zur Schaffung neuen Wissens für Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Weiterbildungsangebote der Universität Witten/Herdecke
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Souveränität im Familienunternehmen: Ihre Verantwortung als Gesellschafter:in stärken

Aktuelles aus dem Professional Campus

Im Zuge des Generationswechsels und tiefgreifender technologischer Transformationen ist Souveränität für Familienunternehmen entscheidend. Der Zertifikatslehrgang Gesellschafter:innen Kompetenz vermittelt in 5 Modulen essenzielles Fachwissen in BWL und Recht und verbindet dieses mit tiefgreifenden psychosozialen Kompetenzen und Reflexionsvermögen. Sie entwickeln dadurch Ihre persönliche Haltung weiter, gewinnen an kognitiver Klarheit und emotionaler Reife. Zudem stärken Sie Ihre Fähigkeit, die eigene Rolle als Gesellschafter:in sicher und handlungsstark auszufüllen. Ein vertraulicher und exklusiver Teilnehmerkreis ermöglicht intensives Lernen auf Augenhöhe. Die Dozierenden, u.a. aus dem WIFU, zeichnen sich durch eine tiefgreifende wissenschaftliche und praktische Expertise aus.

Mehr über Gesellschafter:innen Kompetenz erfahren!

Ergänzend zum Lehrgang bieten die modularen Intensivseminare die Möglichkeit, einzelne Themen wie Mediation, Kommunikation oder Gruppendynamik gezielt zu vertiefen. Für Gesellschafter:innen und Führungskräfte, die ihr Managementwissen noch breiter aufstellen möchten, bietet der Witten MBA eine weitere Möglichkeit zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.
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AUSBLICK
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[SAVE THE DATE]
Unter dem Motto »Wurzeln & Flügel« lädt der 29. Kongress für Familienunternehmen am 12. und 13. März 2027 an die Universität Witten/Herdecke ein. Das studentische Organisationsteam – bestehend aus Friedrich Arndt, Elisabeth Kampeter, Wilhelm Ruppert und Titus Tempelmann – entwickelt ein Programm, das zentrale Zukunftsfragen von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien in den Mittelpunkt stellt.

Drei Leitfragen prägen den inhaltlichen Rahmen des Kongresses: Wie können Familienunternehmen ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit am Standort Deutschland sichern? Welche Verantwortung übernehmen sie als gesellschaftliche Akteure? Und wie lassen sich die Potenziale Künstlicher Intelligenz sinnvoll nutzen?

In Keynotes, Panels und Workshops werden mehr als 350 Angehörige von Unternehmerfamilien zusammenkommen, um sich in vertraulicher Atmosphäre auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen. Impulse liefern unter anderem die Unternehmerpersönlichkeiten Christoph Werner, Angelique Renkhoff-Mücke und Harald Marquardt.

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Fragen und Anmerkungen: dialog@familienunternehmer-kongress.de

VERANSTALTUNGSÜBERSICHT
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Die kommenden WIFU-Termine bis Dezember 2026 im Überblick.

SEPTEMBER 2026

17.09.2026

16. WIFU@SenGen-Trägersitzung

Wo stehe ich persönlich im Prozess des Loslassens/Älterwerdens? Wo stehe ich im Transformationsprozess meiner unternehmerischen Verantwortungsrolle?

Region: PLZ-Gebiet 07

28.09.2026
Online

76. WIFU-Online-Forum: Praktische Theorie

Zwischen Frust und Lust: Emotionale Herausforderungen in der Vermögensnachfolge

OKTOBER 2026

08.–09.10.2026

44. WIFU-Trägersitzung

Mentale Modelle der Unternehmerfamilie – wie gelingt der Erhalt und wie der Wechsel des Modells?

Region: PLZ-Gebiet 33

10.–17.10.2026

WIFU-Lernreise Japan 2026

Langlebigkeit japanischer Familienunternehmen

Auf Anfrage

14.10.2026
Online

4. WIFU Lunch & Learn

Unternehmerische Führung im Generationenwechsel: Von der einzelnen Unternehmerpersönlichkeit zur unternehmerisch handelnden Organisation

30.10.2026

14. WIFU@NextGen-Trägersitzung

Operative und kooperative Formen der Beteiligung der NextGen im Familienunternehmen

Region: PLZ-Gebiet 47

NOVEMBER 2026

02.–05.11.2026

WIFU Forschungs-Camp 2026

Vier Tage im Haus Hohenstein in Witten

Region: PLZ-Gebiet 58

02.11.2026
Online

77. WIFU-Online-Forum: Praktische Theorie

Familienexternes Management – zwischen Vertrauen, Verantwortung und Governance

05.11.2026

2. Maschinenraum x WIFU-Stiftung

From Owner to Owner – ein konstruktiv-kritischer Dialog zwischen Start-up-GründerInnen und Unternehmerfamilien

Region: PLZ-Gebiet 10

10.11.2026
Online

12. WIFU-Matinee

Die Unternehmerfamilie und ihre Familienstrategie: Rolle und Funktion von Familienmitgliedern im Unternehmen als Gesellschafter

11.11.2026

10. Symposium »Unternehmensgeschichte«

Familienunternehmen in der NS-Zeit – Geschichte und Aufarbeitung

Region: PLZ-Gebiet 35

11.11.2026
Online

5. WIFU Lunch & Learn

Familienunternehmen und Startups – welche Eigentümerkompetenzen müssen dafür entwickelt werden?

12.11.2026

1. Zukunftsforum Handwerk

Nachfolge neu denken – neue Wege für die Zukunft des Handwerks

Region: PLZ-Gebiet 65

26.11.2026

20. WIFU@MidGen-Trägersitzung

Eltern sein & Nachfolge im Familienunternehmen II: Wie gelingt die Erziehung und Sozialisierung in der Unternehmerfamilie?

Region: PLZ-Gebiet 53

30.11.2026
Online

78. WIFU-Online-Forum: Praktische Erfahrungen

Digitale Transformationen in Familienunternehmen

DEZEMBER 2026

07.12.2026
Online

16. Online-Treffen des WIFU-Arbeitskreises »Management der Unternehmerfamilie«

08.12.2026
Online

13. WIFU-Matinee

Die Unternehmerfamilie und ihre Familienstrategie: Information, Kommunikation und Verhalten

10.12.2026

88. WIFU-Forum Familienunternehmen

Philanthropie

Region: PLZ-Gebiet 76

14.12.2026
Online

79. WIFU-Online-Forum: Praktische Theorie

Weihnachten bei den Buddenbrooks – über die Bedeutung von Ritualen in Unternehmerfamilien

16.12.2026
Online

6. WIFU Lunch & Learn

Konflikte und Konfliktmanagement – Teil 3: »Der Sonderfall: Konflikte in Unternehmerfamilien«

Weitere Informationen und Anmeldung

www.wifu.de/veranstaltungen

 
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Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Veranstaltungsangebot?

Sprechen Sie uns gerne an:

Sandra Becker 

Leitung Veranstaltungsmanagement 

Mobil: +49 151 420 692 00

sandra.becker@wifu-stiftung.de

DANK AN DIE TRÄGER DER WIFU-STIFTUNG
Unser ausdrücklicher Dank gilt allen Familienunternehmen, die die WIFU-Stiftung persönlich, aber auch finanziell und inhaltlich unterstützen. Vor allem das Engagement der Unternehmerpersönlichkeiten und -familien macht die Arbeit der geförderten Einrichtungen überhaupt erst möglich und prägt sie maßgeblich.
Der Trägerkreis der WIFU-Stiftung (eine Auswahl):
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