WIFU_kompakt 42 Das Unternehmen als geliehenes Erbe

Je größer eine Unternehmerfamilie wird, desto größer wird auch die Zahl der Anteilseigner, die nicht mehr operativ im Familienunternehmen tätig sind. Dies führt zu einer Verschiebung der Interessen weg vom traditionellen Familienunternehmertum hin zu einer stärkeren Renditeorientierung. Dennoch können Familien langfristige Bindungen an das Familienunternehmen schaffen, indem sie eine Treuhändermentalität fördern. Zentral ist der Gedanke, dass die Interessen des Unternehmens und künftiger Generationen Vorrang gegenüber Einzelinteressen haben.

Zur Förderung der Treuhändermentalität gibt es vier Herstellungspraxen, die im Zusammenspiel von Geben und Nehmen die Bindung stärken: Familiäre Herstellungspraxen fördern Gleichheit und Gerechtigkeit. Emotionale Praxen stärken positive Beziehungen zum Unternehmen. Personelle Praxen bauen Vertrauensbeziehungen auf und finanzielle Praxen berücksichtigen die vermögensstrategischen Interessen.

Diese Folge von WIFU_kompakt wurde erstellt auf Grundlage des 2024 erschienenen Praxisleitfadens „Treuhändermentalität in wachsenden Unternehmerfamilien“ von Heiko Kleve, Fabian Simons und Tobias Köllner.

Titel und Untertitel WIFU_kompakt 42 Das Unternehmen als geliehenes Erbe
Autor WIFU-Stiftung
Jahr 2024
Keywords Langlebigkeit, Treuhändermentalität, Unternehmerfamilie
Art WIFU_kompakt

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