Wirksamkeit und Erleben
von Systemaufstellungen


SYSTEMAUFSTELLUNGEN IN VIRTUAL REALITY – TECHNOLOGIE TRIFFT INTUITION


FamilienunternehmerInnen und Familienunternehmen stehen vor immer komplexer werdenden Herausforderungen. Eine Methode, die in diesem Zusammenhang immer wieder kraftvolle Erkenntnisgewinne zu Tage fördert, ist die Systemaufstellung.
Das Forschungsprojekt »Wirksamkeit und Erleben von Systemaufstellungen – eine randomisiert-kontrollierte Machbarkeitsstudie« ist ein von der WIFU-Stiftung gefördertes Kooperationsprojekt an der Universität Witten/Herdecke des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie III von Christina Hunger-Schoppe (Fakultät für Gesundheit) und des WIFU-Stiftungslehrstuhls für Organisation und Entwicklung von Unternehmerfamilien von Heiko Kleve und Thomas Druyen.

FORSCHUNGSFRAGEN

Die projektbeteiligten ForscherInnen setzen sich mit den folgenden Fragestellungen auseinander:
– Wie lässt sich die Beratungsintervention mittels VR-Technologie durchführen und welche Wirkungen lassen sich beobachten?
– Wie ist das Erleben der Beteiligten in der virtuellen Reality und welche Bedeutung hat dies für den Beratungseinsatz der Intervention?
– Welche Möglichkeiten bietet die VR-Technologie, die über das klassische Präsenz-Setting im Beratungskontext hinausgehen?

 

ZIEL

Das Ziel dieses interdisziplinären Forschungsprojekts ist es, die Machbarkeit von Systemaufstellungen in VR als systemische Intervention für Menschen in Organisationen mit chronischen sozialpsychologischen Konflikten im Rahmen eines RCT-Designs zu untersuchen. Die Studie fokussiert sich hierbei auf Familienunternehmer:innen und Familienunternehmen.

 

FÜR STUDIENINTERESSIERTE

Die Projektdurchführung ist für Februar 2024 bis Juli 2024 geplant. Weiterführende Informationen finden Sie hier. Für Fragen steht ihnen die Projektleitung gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.

 

PROJEKTBETEILIGTE

Die Studie wird geleitet von Prof. Dr. Christina Hunger Schoppe (Lehrstuhl für Klinische Psychologie III) und Tobias van Bebber (M.A./Doktorand), gefördert und unterstützt von Prof. Dr. Heiko Kleve, Prof. Dr. Thomas Druyen und Prof. Dr. Tom Rüsen.

 

HINTERGRUND

Zur Wirksamkeit von Systemaufstellungen gibt es kaum evidenzbasierte Forschung. Eine Ausnahme ist die „Heidelberger Studie zu Systemaufstellungen“ im RCT-Design, deren Ergebnisse auf eine kurz- bis langfristige Wirksamkeit hindeuten. Den meisten Formaten der Systemaufstellung ist gemein, dass sie einen Gruppenrahmen mit mindestens 10 Personen erfordern und in Präsenz stattfinden – in der Regel in ein- bis mehrtägigen Seminarveranstaltungen. Dies erfordert einen hohen logistischen, zeitlichen und wirtschaftlichen Aufwand, der es schwierig macht, Systemaufstellungen regelmäßig im Organisationsalltag einzusetzen. Es stellt zudem eine Barriere für diejenigen dar, die auf ein anonymeres Setting Wert legen, um besonders sensible Fragestellungen zu bearbeiten. Ein neuer, erweiterter und möglicherweise niedrigschwelliger Ansatz für den Umgang mit psychosozialen Problemen könnte Virtual Reality (VR) sein. Diese Technologie wird bereits erfolgreich in verschiedenen Psychotherapie- und Beratungssettings eingesetzt

 

PROJEKTFLYER


Weitere Infos zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier:

Flyer zum Forschungsprojekt

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