Stories @ WIFU – Fynn Fassmer über den Austausch mit anderen Nachfolgern in Seminaren, Workshops und NextGen Meetings 

12. März 2021

Stell dich doch mal kurz vor: 

Ich bin Fynn, 25 Jahre alt und komme aus der Nähe von Bremen. Ich absolviere derzeit meinen Master in Strategy & Organization an der UW/H.  

Für mich war es damals wichtig, an einer Universität zu studieren, die in ihrer Lehre einen großen Bezug zu Familienunternehmen hat. Auch habe ich an der UW/H die Möglichkeit, mit anderen Familienunternehmern in den Austausch zu treten.  

Beschreibe die Seminare (Atmosphäre, etc.) des WIFU in 3 Worten 

  • Interaktiv  
  • Lehrreich  
  • Spannend

Was fasziniert dich an FU am meisten? 

Der grundsätzliche Gedanke und Wille das Unternehmen über Generationen hinweg als Familie weiterzuführen und zu entwickeln. Dieser transgenerationale Gedanke unterscheidet ein FU von anderen Unternehmen und macht es daher für mich so spannend.   

Hinzu kommt, dass meine Familie bereits seit 1850 ein Familienunternehmen besitzt, welches bereits in der fünften Generation geführt wird. Somit habe ich auch eine sehr emotionale und persönliche Bindung zu Familienunternehmen.  

 

Was hast du aus den Seminaren mitgenommen, die nicht im Syllabus stehen? 

Das WIFU bietet eine Menge spannender Workshops an, die speziell dem Austausch untereinander dienen. So hat es sich ergeben, dass aus einem NextGen Meeting ein monatlicher Stammtisch geworden ist, bei dem sich alle Nachfolger in einer entspannten und lockeren Atmosphäre untereinander austauschen. Außerdem planen wir in Zukunft die Familienbetriebe vor Ort zu besuchen, mit dem Ziel andere Unternehmen kennenzulernen und in Erfahrung zu bringen, wie sie aufgestellt sind. Dieser persönliche Austausch und das Netzwerk sowie vor allem die Freundschaften, die sich daraus entwickeln, faszinieren mich sehr an den WIFU Seminaren und Workshops.  

 

Was ist die lustigste, spannendste oder aufschlussreichste Anekdote aus dem Kurs? 

Im Rahmen des Kurses Konfliktmanagement bei Prof. Dr. Arist von Schlippe habe ich zusammen mit einem Kommilitonen ein Schlichtungsgespräch zwischen zwei zerstrittenen Familienunternehmern nachgestellt. Aufgrund dessen, dass wir nur mit dem Konflikt vertraut waren, mussten wir in dem Gespräch viel improvisieren. Wir haben uns jedoch schnell so gefühlt, als wären wir in einem echten Schlichtungsgespräch und haben dabei realisiert, wie schnell ein Streit unter Familienunternehmern eskalieren kann. Mithilfe der professionellen Moderation von Herrn von Schlippe wurde uns verdeutlicht, wie wichtig es ist, eine konstruktive Streitkultur in Familienunternehmen zu etablieren, damit die Familie nicht dem Unternehmen und auch das Unternehmen nicht der Familie schadet.  

 

Forschung vs. Praxis – dein Eindruck  

Die Kurse des WIFU bieten mir die perfekte Mischung aus Forschung und Praxis. Alle Kurse vermitteln ein fundiertes und ganzheitliches theoretisches Wissen, wobei ergänzend immer ein direkter Bezug zur Praxis hergestellt wird. Des Weiteren haben wir viele Gastvorträge, bei denen uns die Möglichkeit geboten wird, anschließend in den direkten Austausch mit den Gastrednern zu treten. 


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