Stories @ WIFU – Kathrin Detaille über Praxisbezug, mutige Entscheidungen und Seminarempfehlungen

14. Mai 2021

Stell dich doch mal kurz vor:

Hallo zusammen! Mein Name ist Kathrin Detaille, ich bin 25 Jahre alt und habe vom SS 2017 bis zum WS 2019/20 meinen Bachelor in Management an der UW/H gemacht. Ich wohne in der Nachbarstadt Wetter an der Ruhr, wodurch mir die UW/H und das WIFU schon vor meinem Studium als ein Ort bekannt war, an dem Familienunternehmen thematisiert werden.

 

Beschreibe die Seminare (Atmosphäre, etc.) des WIFU in 3 Worten:

 „Praxisnah – Greifbar – Austausch“ sind die drei Worte, die mir zuerst in den Sinn kommen. Ich habe während meines Studiums in etwa jedes Rechtsseminar des WIFU besucht, da mich das Grundlagen-Seminar so begeistert hat. Anstatt irgendwelche Gesetze auswendig zu lernen, wurden diese an Fällen aus der Praxis besprochen und nachgespielt (das Seminar „Moot Court“ ist ein Muss!).

 

Was fasziniert dich an FU am meisten?

 Mich hat es schon immer fasziniert, dass Familienunternehmen im Vergleich zu „klassischen“ Unternehmen andere Schwerpunkte als Grundlage für ihre Entscheidungen setzen und dennoch – oder gerade deswegen – so erfolgreich sind. Bei jeder Entscheidung stellt sich die Frage: Wie wirkt sich diese langfristig auf das Unternehmen aus – auf die Werte, die Kultur und die Familie?

 

Welcher Forscher hat es dir richtig angetan?

Prof. Dr. Christoph Schreiber und Prof. Dr. Heiko Kleve. Prof. Dr. Schreibers Rechtsseminare sind praxisnah und vom Austausch geprägt. Egal, ob die Fälle gemeinsam erarbeitet, diskutiert oder nachgespielt werden – das Lernen gestaltet sich nachhaltig und spannend. Wer denkt, Rechtswissenschaften sind trocken, sollte die Kurse von Prof. Dr. Schreiber besuchen und sich vom Gegenteil überzeugen.

Prof. Dr. Kleve war der Betreuer meiner Bachelorarbeit. Neben der Tatsache, dass ich in ihm einen hilfsbereiten Ansprechpartner gefunden hatte, unterstütze er mich bei dem Vorhaben, meine Bachelorarbeit über eine Thematik zu schreiben, die sich gegenwärtig im Umbruch befindet. Ich finde es gut, dass Studierende dabei unterstützt werden, neue Wege zu gehen.

 

Was hast du aus den Seminaren mitgenommen, die nicht im Syllabus stehen?

Vor allem habe ich mitgenommen, dass es sich lohnt mutig zu sein, wenn man sich ein Thema für die Bachelorarbeit aussucht. Mein erster Gedanke war: „möglichst sicher – keine Experimente“. Am Ende fand ich ein Thema aus einem WIFU-Seminar, welches sich aktuell im Wandel befindet, so interessant, dass ich mich spontan umentschieden habe. Schlussendlich war es die richtige Entscheidung, bei der mich auch das WIFU unterstützte.


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